PRESSESPIEGEL/Unternehmen
20.05.2026 / 06:41 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
SIEMENS - Mit der neuen "One Tech Company"-Strategie will Siemens sein Wachstum beschleunigen und die Profitabilität verbessern. "Natürlich ist unser Anspruch, prozentual zweistellig zu wachsen", sagte Vorstandschef Roland Busch dem Handelsblatt. Derzeit helfe die Weltkonjunktur zwar wenig. Doch habe der Konzern das Potenzial, nicht nur in einzelnen Jahren, sondern über einen ganzen Geschäftszyklus hinweg prozentual zweistellig zu wachsen. Am Dienstag stellte der DAX-Konzern Arbeitnehmervertretern im Wirtschaftsausschuss die Pläne für die ersten Umorganisationen im Zuge der neuen Strategie vor. Dabei gibt es innerhalb des Konzerns tiefgreifende Veränderungen. "Wir haben großes Verbesserungspotenzial im Vertrieb. Wir müssen ihn deutlich effizienter machen", sagte Busch. Auch in der Technologieentwicklung soll sich einiges ändern. Der Konzern wolle weniger auf Zwischenhändler setzen, mehr Mitarbeiter in Kundenkontakt bringen und digitale Instrumente effizienter nutzen. (Handelsblatt)
VARTA - Vartas wichtigster Kunde Apple hat kurzfristig angekündigt, keine Knopfzellen mehr bei dem Batteriehersteller zu bestellen, und das schwäbische Unternehmen so in große Probleme gestürzt. Wie Varta mitteilte, will ein Ankerkunde für die Coin-Power-Zellen die bestehende Lieferantenbeziehung nur noch bis Oktober 2026 fortführen und die Produkte dann nicht mehr von Varta beziehen. Bei dem Kunden handelt es sich um den US-amerikanischen Technologiekonzern Apple, der die Batterien in seine Ohrhörer eingebaut hat. Apple hat das Unternehmen mit Sitz in Ellwangen nicht mehr für die neue Produktreihe berücksichtigt. Der US-Konzern bezieht seine Batterien nun von asiatischen Herstellern, welche die gleichen Produkte günstiger anbieten. Im Umfeld von Varta heißt es, dass der Preis für die Entscheidung ausschlaggebend gewesen sei, in der Qualität sei das schwäbische Unternehmen auf Augenhöhe und besser gewesen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
ANTHROPIC - Anthropic will sein Angebot rund um die Künstliche Intelligenz (KI) Claude schnell ausbauen. Neben neuen KI-Modellen plant das Startup zahlreiche eigenständig handelnde Programme für Geschäftskunden. Im Fokus stünden unter anderem Werkzeuge für die Finanzbranche, für Juristen und für Cybersicherheitsexperten, sagte Dianne Na Penn, Leiterin Produktmanagement Research bei Anthropic, im Gespräch mit dem Handelsblatt. In der "Wissensarbeit" wolle Anthropic Claude "wirklich gut" machen, sagte Penn. "Es geht vom Assistenten zum Agenten - dieselbe Entwicklung wie beim Programmieren." Gemeint sind KI-Systeme, die autonom Aufgaben erledigen. Das Startup wandelt sich damit immer stärker vom KI- zum Softwareanbieter. Am konkretesten sind die Pläne bislang für die Finanzbranche. Chef Dario Amodei hatte Anfang Mai zehn neue sogenannte KI-Agenten angekündigt, die sich in Anthropics eigene Bürosoftware Cowork oder in Microsoft Office integrieren lassen. (Handelsblatt)
SCALABLE - Scalable Capital hat ambitionierte Ziele: "Mittelfristig wollen wir nicht mehr mit 100.000 neuen Kunden im Jahr wachsen, sondern mit einem Vielfachen davon", sagte Mitgründer und -Chef Erik Podzuweit dem Handelsblatt. Derzeit hat der Münchener Neobroker mehr als 1,5 Millionen Kunden. Zwei Drittel der Neukunden kämen von traditionellen Geldinstituten beziehungsweise Filialbanken, sagte Podzuweit. Ein Drittel beschäftige sich zum ersten Mal mit dem Thema Geldanlage. Als größte Konkurrenten nennt der Scalable-Chef vor allem andere Neobroker, aber auch Onlinebanken. (Handelsblatt)
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May 20, 2026 00:40 ET (04:40 GMT)
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