PRESSESPIEGEL/Unternehmen
19.05.2026 / 06:34 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
UNIPER - Die Bundesregierung leitet an diesem Dienstag den weitgehenden Wiederverkauf des vor dreieinhalb Jahren geretteten Düsseldorfer Energiekonzerns ein. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sieht das nun fertiggestellte Privatisierungskonzept des Finanzministeriums vor, dass der Bund seine Beteiligung an dem Gas- und Stromversorger vom Ende dieses Jahres an von heute 99,1 Prozent auf 25 Prozent plus eine Aktie reduziert. Dabei ist die Regierung außer für den Verkauf eines oder mehrerer Aktienpakete an langfristig orientierte Investoren auch für einen Börsengang sowie für eine Kombination aus beiden Optionen offen. (Süddeutsche Zeitung)
PROSIEBENSAT1 - Prosiebensat1-Chef Marco Giordani hat im Zuge des Konzernumbaus weitere Beteiligungsverkäufe in Aussicht gestellt: Nahezu alle Beteiligungen könnten potenziell verkauft werden, sagte Giordani dem Handelsblatt. Das werde aber nicht alles auf einmal passieren, zumal der Markt aktuell angespannt sei, sagte der Manager. Die Onlineparfümerie Flaconi soll zunächst im Portfolio verbleiben. Das Unternehmen laufe sehr gut und habe aus seiner Sicht weiteres Wachstumspotenzial. "Daher haben wir keine Eile, Flaconi zu verkaufen, auch wenn es nicht zum Kerngeschäft gehört", sagte der Manager. Für einen Rückzug von der Börse sieht er derzeit keine Anhaltspunkte. Ein Delisting sei eine Entscheidung, die der Mehrheitseigner MFE jederzeit treffen könne, so Giordani. "Aber soweit ich weiß, ist das aktuell nicht geplant." (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Der Autobauer hat bereits 2024 Gespräche mit chinesischen Autobauern über mögliche Kooperationen in deutschen Werken geführt. Das berichten mehrere Insider dem Handelsblatt. Konkret soll es darum gegangen sein, ungenutzte Kapazitäten in Fabriken wie Emden mithilfe chinesischer Partner auszulasten. Diskutiert worden sei unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem VW-Partner SAIC. Volkswagen wollte sich dazu nicht äußern. Aktuell denkt die Konzernführung um Vorstandschef Oliver Blume darüber nach, Technik und Modelle aus China nach Europa zu holen. Hintergrund sind die hohen Überkapazitäten im Konzern. Trotz laufender Sparprogramme hat Volkswagen nach eigenen Angaben Kapazität für rund eine Million Fahrzeuge zu viel im System, etwa die Hälfte davon in Europa. (Handelsblatt)
ING DEUTSCHLAND - Die Bank schickt sich an, neue Standards am privaten Baufinanzierungsmarkt zu etablieren. ING und ihre Tochtergesellschaft Interhyp bieten ab sofort mittels KI-Einsatzes für bestimmte Immobilienkredite eine voll digitale und rechtsverbindliche Kreditprüfung binnen 30 Minuten an. Üblich sei im Markt eine Dauer von im Schnitt zehn Bankarbeitstagen, so Ralph Müller, Chief Operations Officer der ING Deutschland. (Börsen-Zeitung)
TENGELMANN - Die Staatsanwaltschaft Köln erhebt Anklage gegen Tengelmann-Inhaber Christian Haub. Der Unternehmer soll im Zuge einer Aussage zum Verbleib seines verschollenen Bruders Karl-Erivan Informationen verschwiegen haben. Das Schicksal des einstigen Tengelmann-Patriarchen Karl-Erivan Haub gehört zu den großen Mysterien der jüngeren deutschen Wirtschaftsgeschichte. Haub verschwand im April 2018 spurlos auf dem Weg zu einer Skitour in den Schweizer Alpen. (Manager Magazin)
- Alle Angaben ohne Gewähr.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/mgo/rio/kla
(END) Dow Jones Newswires
May 19, 2026 00:33 ET (04:33 GMT)
Bitte beachten Sie das Regelwerk
DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX® sind eingetragene Markenzeichen der ISS STOXX Index GmbH
EURO STOXX®-Werte bezeichnet Werte der Marke „EURO STOXX“ der STOXX Limited und/oder ihrer Lizenzgeber
TRADEGATE® ist eine eingetragene Marke der Tradegate AG
Kurse in EUR; Fremdwährungsanleihen in der jeweiligen Währung
Zeitangaben in CEST (UTC+2)
Top 5 Umsatz
Letzte Aktualisierung:
19.05.2026 @ 07:42:06


