MORNING BRIEFING - USA/Asien

14.05.2026 / 07:55 Uhr

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Cisco Systems baut im Rahmen einer Neuausrichtung auf wachstumsstarke Geschäftsbereiche, einschließlich der KI-Infrastruktur, Stellen ab. Bis zu 1 Milliarde US-Dollar werden für Abfindungen, einmalige Kündigungsleistungen und andere Kosten aufgewendet werden. Mit dem jüngsten Quartalsbericht von Cisco hob das Unternehmen aufgrund starker Umsätze und Gewinne seine Jahresprognose an. Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr nun einen Umsatz von 62,8 bis 63,0 Milliarden Dollar. Zuvor war eine Spanne von 61,2 bis 61,7 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt worden. Der Gewinn werde für das laufende Geschäftsjahr nun bei 3,16 bis 3,21 Dollar je Aktie erwartet nach zuvor prognostizierten 3,00 bis 3,08 Dollar, teilte Cisco mit. Der bereinigte Gewinn soll 4,27 bis 4,29 Dollar je Aktie erreichen, nach einer vorherigen Prognose von 4,13 bis 4,17 Dollar. Im dritten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 15,84 Milliarden Dollar. Damit wurden die Analystenschätzungen von 15,56 Milliarden Dollar übertroffen. Auch die eigene Prognose vom Februar von bis zu 15,60 Milliarden Dollar wurde übertroffen. Cisco verzeichnete einen Gewinn von 3,37 Milliarden Dollar oder 85 Cent je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte der Gewinn 2,49 Milliarden Dollar oder 62 Cent je Aktie betragen. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,06 Dollar je Aktie und übertraf damit die Prognose von 1,03 Dollar. Der Aktienkurs stieg im nachbörslichen Handel um über 20 Prozent.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

08:00 JP/Honda Motor Co Ltd, Jahresergebnis

08:30 TW/Foxconn Technology Group , Ergebnis 1Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    14:30 Einzelhandelsumsatz April 
          PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
          zuvor:    +1,7% gg Vm 
          Einzelhandelsumsatz ex Kfz 
          PROGNOSE: +0,8% gg Vm 
          zuvor:    +1,9% gg Vm 
 
          Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 205.000 
          zuvor:    200.000 
 
          Import- und Exportpreise April 
          Importpreise 
          PROGNOSE: +0,9% gg Vm 
          zuvor:    +0,8% gg Vm 
 
    16:00 Lagerbestände März 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

Index                         zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500        7.481,00   +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100    29.583,00   +0,4 
S&P/ASX 200 (Sydney)         8.629,40   -0,0 
Topix-500 (Tokio)            3.881,31   -1,0 
Kospi (Seoul)                5.093,54   +0,6 
Shanghai-Composite           4.212,20   -0,7 
Hang-Seng-Index (Hongkong)  26.500,03   +0,4 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Die asiatischen Aktienmärkte neigen mehrheitlich zur Schwäche. In Südkorea läuft die KI-getriebene Rally im Technologiesektor weiter - diesmal gestützt durch Cisco Systems. Das US-Unternehmen streicht Tausende Stellen und setzt voll auf KI. Vor allem aber kommt die besser als erwartet ausgefallene Umsatzprognose gut an. Im Zentrum des Anlegerinteresses steht das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking. Die Gespräche laufen, doch bislang wurden öffentlich nur freundliche Floskeln ausgetauscht. Am Markt hofft man auf Verbesserungen der Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt und Handelserleichterungen, allerdings gibt es auch ein hohes Enttäuschungsrisiko. In Japan belasten Verluste bei Immobilien- und Bauwerten. Der Shanghai-Composite hatte Anfang der Woche Mehrjahreshochs markiert und wird nun von Gewinnmitnahmen gedrückt. Chinesische Aktien waren im Vorfeld des Gipfels Trump-Xi bereits stark gestiegen. Der australische S&P/ASX-200 steuert auf den fünften Rückgang in Folge zu. Er hat in 14 der vergangenen 17 Sitzungen angesichts der Sorgen über die Auswirkungen höherer Zinsen und der durch den Nahostkonflikt verursachten Inflation im Minus geschlossen. Die Ausgaben der australischen Haushalte sind im April gegenüber März um 1,2 Prozent gefallen.

WALL STREET

INDEX            zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
DJIA           49.693,20   -0,1     -67,36       49.760,56 
S&P-500         7.444,25   +0,6     +43,29        7.400,96 
NASDAQ Comp    26.402,34   +1,2    +314,14       26.088,20 
NASDAQ 100     29.366,94   +1,0    +302,14       29.064,80 
 
Umsatzdaten 
                     Mittwoch   Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,30 Mrd   1,32 Mrd 
Gewinner                1.064      1.061 
Verlierer               1.683      1.679 
Unverändert                 89        90 
 

Fester - Optimistische Erwartungen an den US-chinesischen Gipfel hievten die US-Indizes auf Rekordstände. t. Anleger setzten darauf, dass beim Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping Fortschritte sowohl im Handelsstreit der beiden Staaten als auch bei der Beilegung des Nahostkonflikts erzielt werden. Kräftig gestiegene Erzeugerpreise belasteten nur vorübergehend, auch wenn sie Zinserhöhungserwartungen schürten, nachdem am Vortag berits deutlicher als erwartet gestiegene Verbraucherpreise gemeldet worden waren. Bei den Einzelwerten zeigten sich Halbleiter- und KI-Werte mit Aufschlägen. Für Qualcomm, Micron und Nvidia ging es um bis zu 4,8 Prozent nach oben. Der Besuch von Trump in China könne beitragen, den Verkauf von Chips auf dem großen und wachsenden chinesischen Markt zu ermöglichen, hieß es. Die Chefs der drei Unternehmen gehörten zudem zur Delegation des US-Präsidenten. Cisco gewannen im Vorfeld der Zahlenvorlage 2,6 Prozent.

USA - ANLEIHEN

           Rendite    +/-  Tageshoch       Tagestief 
2 Jahre       3,98  -0,02       4,02            3,98 
5 Jahre       4,12  -0,01       4,16            4,11 
10 Jahre      4,47  -0,00       4,50            4,46 
 

Die Renditen am US-Anleihemarkt stiegen nach den Inflationsdaten nur vorübergehend. Die Rendite zehnjähriger Papiere stand zuletzt wieder wenig verändert bei 4,47 Prozent. Konjunktursorgen hätten die Kurse der Anleihen gestützt, hieß es. So werde mit Blick auf die für Donnerstag angekündigten Wirtschaftsdaten erwartet, dass sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze im April abgeschwächt habe und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gestiegen sei.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN                zuletzt  +/- %      00:00       Mi, 09:34  % YTD 
EUR/USD                 1,1712   +0,0     1,1710          1,1715   -0,3 
EUR/JPY                 184,95   +0,0     184,92          184,76   +0,5 
EUR/GBP                 0,8663   +0,1     0,8658          0,8657   -0,6 
USD/JPY                 157,88   +0,0     157,85          157,70   +0,8 
USD/KRW               1.493,22   +0,3   1.489,56        1.487,57   +3,7 
USD/CNY                 6,7858   -0,1     6,7908          6,7909   -3,0 
USD/CNH                 6,7848   -0,0     6,7858          6,7899   -2,7 
USD/HKD                 7,8316   +0,0     7,8300          7,8304   +0,6 
AUD/USD                 0,7258    0,0     0,7258          0,7237   +8,8 
NZD/USD                 0,5933   -0,0     0,5935          0,5938   +3,1 
BTC/USD              79.747,43   +0,1  79.668,20       80.900,48   -9,1 
 

Der Dollar weitete seine Gewinne nach den höher als erwartet ausgefallenen US-Erzeugerpreisen im April aus. Der Dollarindex stieg um 0,3 Prozent. Die Daten hätten die Chancen auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank zunichte gemacht, kommentierte Naeem Aslam, Analyst bei Zaye Capital Markets.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle                zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold                  4.700,69   +0,3      13,25        4.687,44 
Silber                   87,43   -0,6      -0,54           87,98 
Platin                2.138,86   +0,1       1,46        2.137,40 
Angaben ohne Gewähr 
 

Für den Goldpreis ging es erneut nach unten. Die Feinunze reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 4.685 Dollar.

ÖL

ROHÖL                  zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex               101,48   +0,5       0,46          101,02 
Brent/ICE               106,32   +0,7       0,69          105,63 
 

Am Ölmarkt sorgte die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs für leicht nachgebende Preise. Brent-Öl ermäßigte sich um 2 Prozent auf 105,63 Dollar. In der Vorwoche überraschend deutlich gesunkenen Ölvorräte der USA stützten nicht. Auch die Warnung der Internationalen Energieagentur vor einer Angebotsverknappung verpuffte.

+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR +++++

GIPFEL USA-CHINA

Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat während seines Treffens mit US-Präsident Donald Trump die Taiwan-Frage angesprochen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, bezeichnete Xi Taiwan als das wichtigste Thema in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen. Der Umgang mit diesem Thema würde darüber entscheiden, ob die bilateralen Beziehungen stabil bleiben oder in eine Konfrontation abgleiten würden.

US-GELDPOLITIK

Der US-Senat hat Kevin Warsh als 17. Vorsitzenden der US-Notenbank in einer weitgehend parteiübergreifenden Abstimmung bestätigt, die davon zeugte, wie die Spannungen mit dem Weißen Haus die Fed tiefer in politische Auseinandersetzungen gezogen haben. Für Warsh stimmten 54 Senatoren. Es gab 45 Gegenstimmen. Er erhielt die Unterstützung aller republikanischen Senatoren, aber nur eines Demokraten.

GELDPOLITIK JAPAN

Ein Mitglied des Direktoriums der Bank of Japan (BoJ) hat signalisiert, dass eine Zinserhöhung unmittelbar bevorstehen könnte. Kazuyuki Masu äußerte dabei die Sorge, dass höhere Ölpreise zu einem anhaltenden Druck auf die Inflation führen könnten.

HONDA MOTOR

hat zum ersten Mal seit der Börsennotierung im Jahr 1957 einen Nettojahresverlust gemeldet. Für das neue Geschäftsjahr stellte der Konzern eine Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht. Der Automobilhersteller verbuchte für die zwölf Monate bis Ende März einen Nettoverlust von 423,94 Milliarden Yen. Honda hatte im März mitgeteilt, dass sich die Aufwendungen und Verluste im Zusammenhang mit der Neubewertung seiner Elektrofahrzeugstrategie für das im März beendete Jahr und die Folgejahre auf bis zu 2,500 Billionen Yen belaufen könnten.

XPENG

Der chinesische Elektroauto-Hersteller führt nach eigener Aussage Gespräche mit Volkswagen und anderen Autoherstellern über den Kauf eines Werks in Europa. "Wir (...) diskutieren mit [Volkswagen], um zu sehen, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Standort hier in Europa zu finden", sagte Elvis Cheng, Xpengs Managing Director für Nordosteuropa. Der Wolfsburger Autokonzern hatte 2023 für eine Beteiligung von 5 Prozent an Xpeng 700 Millionen US-Dollar investiert.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

May 14, 2026 01:55 ET (05:55 GMT)

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