MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
13.05.2026 / 07:47 Uhr
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
MITTWOCH: In Schweden findet vor Christi Himmelfahrt lediglich eine verkürzte Sitzung statt.
DONNERSTAG: In Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark und der Schweiz bleiben die Börsen wegen Christi Himmelfahrt geschlossen.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Siemens hat im abgelaufenen Quartal bei erheblichem Gegenwind von der Währungsseite weniger verdient. Der Technologiekonzern profitierte von einer erheblichen Gewinnsteigerung im Geschäft mit Fabrikdigitalisierung, im Segment Smart Infrastruture fiel allerdings das Ergebnis, nachdem im Vorjahr ein Sonderertrag in der Größenordnung von 300 Millionen Euro unterstützend gewirkt hatte. In der Bahntechnik schmälerten Zölle das Ergebnis. Siemens bestätigte die Jahresprognose 2025/26, wonach der Umsatz vergleichbar um 6 bis 8 Prozent wachsen und der Gewinn je Aktie vor Kaufpreisallokationen zwischen 10,70 bis 11,10 Euro liegen soll. Überdies kündigte der Technologiekonzern ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro in einem Zeitraum bis zu fünf Jahren an.
Nachfolgend die Zweitquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):
BERICHTET PROG PROG
2. QUARTAL 2Q25/26 ggVj 2Q25/26 ggVj 2Q24/25
Auftragseingang 24.114 +11% 22.288 +3% 21.643
Umsatz 19.756 -0% 20.143 +2% 19.757
Vergleichbares Umsatzwachstum 6 -- 5,9 -- 6
Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.027 -10% 1.919 -15% 2.250
Ergebnis je Aktie 2,60 -9% 2,46 -14% 2,86
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
CANCOM (8:00)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):
PROG PROG PROG
1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25
Umsatz 425 +4% 2 410
EBITDA 28 +32% 3 21
EBITDA-Marge 6,5 -- -- 5,1
EBITA k.A. -- -- 7,8
Ergebnis nach Steuern/Dritten 7,9 +147% 3 3,2
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,25 +150% 2 0,10
Weitere Termine:
06:45 CH/Zurich Insurance Group AG, Ergebnis 1Q
07:00 DE/SMA Solar Technology AG, Ergebnis 1Q
07:00 DE/Tui AG, Ergebnis 2Q (08:00 PK)
07:00 AT/Wienerberger AG, Ergebnis 1Q
07:00 DE/Grenke AG, Ergebnis 1Q (11:30 PK)
07:00 DE/Schott Pharma AG & Co KGaA, Ergebnis 1H
07:00 NL/ABN Amro Holding NV, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Auto1 Group SE, Ergebnis 1Q (14:00 Earnings-Call)
07:30 DE/Prosiebensat1 Media SE, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Talanx AG, ausführliches Ergebnis 1Q (08:00 PK)
07:30 FR/Alstom SA, Jahresergebnis (08:30 Analystenkonferenz)
07:30 DE/Dermapharm Holding SE, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Ergebnis 1Q
07:30 DE/Hapag-Lloyd AG, Ergebnis 1Q
07:30 DE/SFC Energy AG, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Sixt SE, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Tonies SE, Ergebnis 1Q
07:35 DE/MLP SE, Ergebnis 1Q (10:00 PK)
07:55 DE/Energiekontor AG, Ergebnis 1Q
08:00 AT/Verbund AG, Ergebnis 1Q
08:00 DE/Porsche Automobil Holding SE, Ergebnis 1Q
08:00 LU/RTL Group SA, Umsatz 1Q
08:00 DE/Jost Werke SE, Ergebnis 1Q
08:00 DE/PNE AG, Ergebnis 1Q
08:00 DE/Verbio Vereinigte BioEnergie AG, Ergebnis 9M
08:00 DE/Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG), Ergebnis 1Q
08:30 DE/Bertelsmann SE & Co KGaA, Ergebnis 1Q
09:00 NL/MFE Mediaforeurope NV, Ergebnis 1Q
09:25 JP/Nissan Motor Co Ltd, Jahresergebnis
10:00 DE/Aixtron SE, HV
10:00 DE/Aumovio SE, HV
10:00 DE/BMW AG, HV
10:00 DE/Deutsche Börse AG, HV
10:00 DE/Deutz AG, HV
10:00 DE/Freenet AG, HV
10:00 DE/Heidelberg Materials AG, HV
10:00 DE/Wacker Neuson SE, HV
10:00 DE/Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG), HV
11:30 CN/Alibaba Group Holding Ltd, Jahresergebnis und Ergebnis 1Q
17:00 DE/SAP SE, Analystenkonferenz bei Hausmesse Sapphire
22:05 US/Cisco Systems Inc, Ergebnis 3Q
Außerdem im Tagesverlauf:
- DE/Einhell Germany AG, Ergebnis 1Q
- DE/Init innovation in traffic systems SE, Ergebnis 1Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
AS Creation Tapeten 0,15 EUR Deutsche Real Estate 0,04 EUR DLB Anlagenservice 0,70 EUR Elringklinger 0,15 EUR Fraport 1,00 EUR K+S 0,07 EUR Lufthansa 0,33 EUR Mensch und Maschine 2,00 EUR Rheinland Holding 1,50 EUR Rheinmetall 11,50 EUR Washtec 2,50 EUR
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
-EU
11:00 BIP (2. Veröffentlichung) 1Q
Eurozone
PROGNOSE: +0,1% gg Vq/+0,8% gg Vj
1. Veröff.: +0,1% gg Vq/+0,8% gg Vj
zuvor: 4. Quartal: +0,2% gg Vq/+1,3% gg Vj
Industrieproduktion März
Eurozone
PROGNOSE: +0,1% gg Vm/-2,7% gg Vj
zuvor: +0,4% gg Vm/-0,6% gg Vj
-US
14:30 Erzeugerpreise April
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: +0,5% gg Vm
Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)
PROGNOSE: +0,4% gg Vm
zuvor: +0,1% gg Vm
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Aktuell:
zuletzt +/- %
DAX Futures 24.193,00 +0,7
E-Mini-Future S&P-500 7.438,75 +0,2
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.289,75 +0,4
Topix (Tokio) 3.918,31 +1,2
Hang-Seng (Hongk.) 26.364,82 +0,1
Shanghai-Comp. 4.232,15 +0,4
Dienstag:
INDEX zuletzt +/- %
DAX 23.954,93 -1,6
DAX-Future 24.096,00 -1,3
XDAX 24.038,26 +0,3
MDAX 31.010,38 -1,4
TecDAX 3.709,45 -1,5
SDAX 18.097,33 -2,5
Euro-Stoxx-50 5.808,45 -1,5
Stoxx-50 5.035,66 -0,8
Dow-Jones 49.760,56 +0,1
S&P-500 7.400,96 -0,2
Nasdaq Composite 26.088,20 -0,7
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick: Für den Start an den Börsen in Europa am Mittwoch sieht es nach einer leichten Erholung nach dem Rücksetzer am Vortag aus. Die Märkte agierten im Spannungsfeld von Iran-Krieg, Inflationssorgen und dem US-chinesischen Gipfel in Peking, heißt es. Dazu zwinge eine Zahlenflut zur Fokussierung auf Einzelunternehmen, unter anderem kommen Quartalsberichte von Siemens, Allianz, Deutsche Telekom, Merck, RWE, Eon und weiteren. Sorgen mache der fortgesetzte Anstieg der Inflation. Die US-Verbraucherpreise hätten am Vortag deutlich gemacht, wie stark US-Verbraucher durch den Krieg im Iran belastet würden. Am Nachmittag folgen die Produzentenpreise.
Rückblick: Schwach - Teilnehmer sprachen von einer Vielzahl von Belastungsfaktoren; der Iran-Krieg ziehe sich länger hin und belastet die globale Wirtschaft, die Inflation lege auf Grund der steigenden Energiepreise zu und werde die Notenbanken dazu animieren, letztendlich die Leitzinsen zu erhöhen. Steigende Zinsen lieferten einen weiteren Stimmungsdämpfer für Aktien, nachdem in den USA Inflationsdaten etwas höher als erwartet ausgefallen waren. Dazu kam die Regierungskrise in Großbritannien, die bei britischen Anleihen für steigende Renditen sorgte. Vodafone verloren 7 Prozent. Trotz einer Rückkehr in die Gewinnzone läuft es bei dem Unternehmen in Deutschland nicht rund. Bei Imperial Brands fiel der Vorsteuergewinn, vor allem wegen hoher Rechts- und Verwaltungskosten. Viel besser als erwartet entwickelte sich aber der Umsatz mit E-Zigaretten. Der Kurs stieg um 3,8 Prozent. Nicht gut kamen die Geschäftszahlen von Prosus an, der Kurs sackte um 6,3 Prozent ab. Für die Verluste sorgte laut einem Marktteilnehmer die Ankündigung, die Investitionen in die Online-Essens-Plattform iFood deutlich hochzufahren.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Sehr schwach - Der DAX rutschte unter 24.000 Punkte. Bayer stiegen gegen den Markt um 3,7 Prozent, nachdem es im Auftaktquartal besser gelaufen war als vom Markt erwartet. Munich Re verloren 6,1 Prozent. Der Rückversicherer profitierte zwar von einem geringeren Großschadensaufkommen und einem guten Ergebnis in der Kapitalanlage; der Gewinn legte aber dennoch nicht ganz so stark zu, wie von Analysten erwartet. Bei Siemens Energy (-5,1%) belastete, dass der Windturbinenhersteller Siemens Gamesa die für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 angekündigte Gewinnschwelle wohl nicht schon im nächsten Quartal erreichen wird. Thyssenkrupp gaben um 3,9 Prozent nach. Bei einem leichten Umsatzrückgang im zweiten Quartal hatte sich das operative Ergebnis zwar deutlich verbessert und die Markterwartungen übertroffen, unter dem Strich stand aber dennoch ein Verlust. Jenoptik erzielte einen hohen Auftragseingang und schlug die Erwartungen sowohl beim Umsatz als auch Gewinn. Die Aktie gewann 7,8 Prozent. Carl Zeiss Meditec schlossen nach Zahlen 12,4 Prozent im Plus. Treiber war die Ankündigung eines Restrukturierungsprogramms. Analysten sprachen mit Blick auf geplante Einsparungen von einer Trendwende. Bei Elmos Semiconductor drückten Aktienverkäufe von Großaktionären den Kurs um 11,7 Prozent.
XETRA-NACHBÖRSE
Deutsche Euroshop sanken um 0,3 Prozent. Der Einkaufszentreninvestor hatte am Abend nach einem insgesamt soliden Auftaktquartal die Jahresprognose bekräftigt. Nach Ankündigung einer Wandelanleihe fielen Evotec um 3 Prozent. RTL zeigten sich unbeeindruckt von einigen Personalien an der Unternehmensspitze und tendierten kaum verändert. SFC Energy gewannen weitere 4,5 Prozent. Das Unternehmen hatte kurz vor Ende des Xetra-Handels einen Ausblick veröffentlicht, der über den Erwartungen lag und die Aktie in den letzten Handelsminuten noch um rund 6 Prozent nach oben trieb. SFC meldete den "größten Auftrag der Unternehmensgeschichte" und erhöhte die Prognose für 2026.
USA - AKTIEN
Leichter - Anzeichen dafür, dass sich der Iran-Krieg hinzieht und ein stärker als erwartet ausgefallener Anstieg der US-Verbraucherpreise lasteten auf der Stimmung für Aktien, zumal die Renditen darauf weiter anzogen. Unter Druck standen zuletzt gut gelaufene Aktien des Chipsektors. Micron, Seagate und Western Digital verbilligten sich um bis zu 5,3 Prozent. Intel und AMD verloren 0,4 und 2,3 Prozent. Nvidia trotzten mit einem kleinen Plus der negativen Tendenz. Sie könnten von einigen optimistischen Analystenkommentaren profitiert haben, die mit einer positiven Überraschung rechnen, wenn der Konzern in der kommenden Woche Zahlen vorlegt. Ebay will sich nicht von Gamestop übernehmen lassen und lehnt die Offerte im Volumen von 56 Milliarden Dollar ab. Der Kurs stieg um 2,3 Prozent. Gamestop fielen um 3,3 Prozent. Mit Enttäuschung wurden Zahlen und Ausblick von Under Armour aufgenommen, der Kurs brach um 17 Prozent ein. Hims & Hers knickten um gut 14 Prozent ein. Die Telemedizin-Plattform hatte mit dem Quartalsergebnis die Erwartungen klar verfehlt. Bristol Myers stiegen um 1,4 Prozent mit dem Abschluss einer strategische Partnerschaft und eines Lizenzabkommens mit dem chinesischen Arzneimittelhersteller Hengrui Pharmaceuticals.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,99 +0,04 4,00 3,96 5 Jahre 4,12 +0,05 4,13 4,08 10 Jahre 4,46 +0,05 4,47 4,41
Die Renditen der US-Anleihen setzten ihren Anstieg fort, getrieben von höher als gedacht ausgefallenen Inflationsdaten, die Spekulationen über eine straffere Geldpolitik anheizten. Die Zehnjahresrendite kletterte um 5 Basispunkte auf 4,46 Prozent. Die Renditen der 30-jährigen Schuldtitel überwand die Marke von 5 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:05
EUR/USD 1,1732 -0,0 -0,0005 1,1737 1,1733
EUR/JPY 185,05 +0,0 0,0500 185,0000 184,9500
EUR/CHF 0,9157 -0,1 -0,0006 0,9163 0,9168
EUR/GBP 0,8663 -0,1 -0,0006 0,8669 0,8676
USD/JPY 157,71 +0,1 0,1000 157,6100 157,6200
GBP/USD 1,3543 +0,1 0,0007 1,3536 1,3520
USD/CNY 6,7913 -0,0 -0,0007 6,7920 6,7920
USD/CNH 6,7899 +0,0 0,0005 6,7894 6,7946
AUS/USD 0,7235 -0,1 -0,0004 0,7239 0,7227
Bitcoin/USD 81.034,07 +0,5 361,18 80.672,89 80.451,74
Der Dollar war angesichts des sich hinziehenden Iran-Kriegs als "sicherer Hafen" gesucht. Die US-Inflationsdaten hätten dem Greenback hingegen keinen zusätzlichen Impuls gegeben, sagten Devisenhändler. Der Dollarindex stand zuletzt 0,3 Prozent höher. Der Euro sank auf rund 1,1740 Dollar.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.699,60 -0,3 -14,05 4.713,65
Silber 85,96 -0,7 -0,58 86,54
Platin 2.104,26 -1,0 -22,04 2.126,30
Die Aufwertung des Dollars und die steigenden Marktzinsen belasteten den Goldpreis. Die Feinunze verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 4.708 Dollar.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 100,70 -1,5 -1,48 102,18
Brent/ICE 106,30 -1,4 -1,47 107,77
Das Beharren der Kriegsparteien im Nahostkonflikt auf ihren jeweiligen Positionen und die somit zunächst weiter nicht passierbare Straße von Hormus trieben die Ölpreise weiter nach oben. Der Preis für Brent-Öl stieg im US-Handel um 3,4 Prozent auf 107,77 Dollar.
+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++
EUROPA - Geldpolitik
Die EZB muss nach Ansicht von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel wegen des Iran-Kriegs möglicherweise die Zinsen anheben. "Wir können die hohen Energiepreise nicht ausblenden", sagte Nagel im Interview mit dem Handelsblatt. "Zinserhöhungen werden immer wahrscheinlicher, wenn sich das Inflationsbild nicht grundsätzlich ändert."
USA - Politik/Geldpolitik
Der US-Senat hat Kevin Warsh in den Gouverneursrat der US-Notenbank berufen, womit er auf dem besten Weg ist, nach dem Ende der Amtszeit von Jerome Powell am Freitag Vorsitzender der US-Notenbank zu werden. Die Abstimmung mit 51 zu 45 Stimmen verlief fast entlang der Parteilinien. Die Abstimmung bestätigt Warsh als einen von sieben Fed-Gouverneuren und bringt ihn in eine Position zurück, die er bereits zwischen 2006 und 2011 innehatte.
Die Interimspräsidentin der Federal Reserve of Atlanta, Cheryl Venable, befürwortet einen vorsichtigen Ansatz in der Zinspolitik, wie sie in einem Aufsatz schrieb. "Ich denke, der optimale politische Ansatz angesichts der Risiken für beide Seiten des Doppelmandats ist es, abzuwarten", so Venable.
ALLIANZ
Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro, Combined Ratio in Prozent):
BERICHTET PROG PROG
1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25
Operatives Ergebnis Konzern 4.517 +7% 4.352 +3% 4.238
-Schaden-Unfall 2.411 +11% 2.273 +5% 2.170
-Leben/Kranken 1.354 -5% 1.404 -2% 1.427
-Asset Management 857 +6% 849 +5% 811
Ergebnis nach Steuern/Dritten 3.690 +52% 3.609 +49% 2.423
Ergebnis je Aktie bereinigt 10 +51% -- -- 6,61
Combined Ratio Schaden-Unfall 91,0 -- 91,7 -- 91,8
Für das laufende Jahr stellt die Allianz einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden Euro und damit leicht über Vorjahresniveau in Aussicht, wobei eine Abweichung von 1 Milliarde Euro nach oben oder unten möglich ist.
BRENNTAG
Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):
BERICHTET PROG PROG
1. QUARTAL 2026 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25
Umsatz 3.662 -10% 3.618 -11% 4.072
Rohertrag 950 -7% 911 -11% 1.020
Operatives EBITDA 306 -14% 300 -15% 355
Operatives EBITA 217 -18% 209 -21% 264
Ergebnis nach Steuern/Dritten 98 -27% 98 -28% 135
Ergebnis je Aktie 0,68 -27% 0,67 -28% 0,93
Im Geschäftsjahr 2026 erwartet Brenntag weiterhin ein operatives EBITDA zwischen 1,15 und 1,35 Milliarden Euro.
DEUTSCHE TELEKOM
Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):
BERICHTET PROG PROG
1. Quartal 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25
Umsatz 29.870 +0,4% 29.696 -0,2% 29.755
EBITDA AL bereinigt 11.521 +2% 11.345 +0,4% 11.297
Erg nach Steuern/Dritten berein. 2.601 +7% 2.424 -0,7% 2.442
Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.043 -28% k.A. -- 2.845
Ergebnis je Aktie bereinigt 0,54 +8% 0,48 -4,0% 0,50
Free Cashflow AL 5.687 +1% 4.717 -16,5% 5.650
Umsatz Deutschland 6.340 +2% 6.282 +1,0% 6.219
Umsatz USA 19.744 -0,3% 19.642 -0,8% 19.800
Umsatz Europa 3.089 +1% 3.113 +2,0% 3.053
Umsatz Systemgeschaeft 1.026 +2% 1.038 +2,9% 1.009
EBITDA AL bereinigt Deutschland 2.699 +2% 2.700 +2,5% 2.634
EBITDA AL bereinigt USA 7.738 +2% 7.558 -0,9% 7.623
EBITDA AL bereinigt Europa 1.196 +5% 1.181 +3,5% 1.141
EBITDA AL bereinigt Systemgeschaeft 84 +4% 84 +3,7% 81
Die Deutsche Telekom hat ihren Wachstumskurs im ersten Quartal 2026 fortgesetzt und ihre Jahresprognose leicht angehoben. Der DAX-Konzern plant für 2026 nun mit einem bereinigten EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und mehr als 19,8 Milliarden Euro Freiem Cashflow AL. Zuvor war ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 (2025: 44,7) Milliarden Euro und ein Freier Cashflow AL von rund 19,8 (19,3) Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Die Prognose, die eine Weitergabe der entsprechenden Erhöhung bei der Tochter T-Mobile US darstellt, basiert auf konstanten Wechselkursen. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie plant die Telekom weiterhin mit rund 2,20 (2,00) Euro.
EON
Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):.
BERICHTET PROG PROG
1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25
EBITDA bereinigt 3.253 +2% 3.198 +1% 3.181
EBIT bereinigt k.A. -- 2.195 -- k.A.
Konzernueberschuss bereinigt 1.341 +7% 1.331 +6% 1.255
Ergebnis je Aktie bereinigt 0,51 +6% 0,42 -13% 0,48 Für 2026 rechnet Eon weiter mit einem Rückgang des bereinigten EBITDA auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro von 9,85 Milliarden Euro im Vorjahr. Überdies wird ein Gewinn pro Aktie von 1,03 bis 1,11 Euro angestrebt. In diesem Jahr sind Investitionen in Höhe von rund 8,5 Milliarden Euro geplant. Davon wurden im ersten Quartal 1,4 Milliarden Euro umgesetzt, 1,1 Milliarden davon flossen in das Geschäftsfeld Energy Networks.
MERCK KGAA
hat die Jahresprognose nach einem soliden ersten Quartal angehoben. Der Umsatz und das operative Ergebnis lagen über den Markterwartungen, getragen vor allem durch die Geschäftsbereiche Process Solutions und Semiconductor Materials. Der Umsatz sank auf berichteter Basis um 2,8 Prozent auf 5,13 Milliarden Euro, organisch entsprach das jedoch einem Wachstum von 2,9 Prozent. Das bereinigte EBITDA pre lag mit 1,53 Milliarden Euro nur geringfügig unter dem Vorjahreszeitraum und wuchs organisch um 5,3 Prozent. Die EBITDA-pre-Marge verbesserte sich von 29,1 Prozent auf 29,8 Prozent, unterstützt durch Einmaleffekte im Unternehmensbereich Electronics. Der Konzerngewinn nach Steuern sank um 9,4 Prozent auf 669 Millionen Euro, je Aktie verdiente Merck 1,52 Euro nach 1,69 Euro. Auf bereinigter Basis ging der Gewinn je Aktie um einen Cent auf 2,11 Euro zurück. Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 5,07 Milliarden Euro und einem bereinigte EBITDA von 1,45 Milliarden Euro gerechnet. Den Konzerngewinn nach Steuern und Dritten sahen sie bei 644 Millionen und den Gewinn je Aktie bei 1,47 Euro bzw. auf bereinigter Basis bei 1,88 Euro. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Merck nun einen Konzernumsatz zwischen 20,4 und 21,4 Milliarden Euro, nach einem stabilen Umsatz von 21,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das entspricht einer organischen Umsatzentwicklung von 0 bis plus 3 Prozent, wie der DAX-Konzern mitteilte. Das bereinigte EBITDA pre soll nun 5,7 bis und 6,1 Milliarden Euro erreichen. Daraus ergibt sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 7,50 und 8,20 Euro. Zuvor hatte der Konzern einen Umsatz zwischen 20,0 und 20,1 Milliarden und ein EBITDA pre zwischen 5,5 und 6,0 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
RWE
Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):
BERICHTET PROG PROG
1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25
EBITDA bereinigt 1.631 +25% 1.629 +24% 1.310
EBIT bereinigt 1.009 +24% 1.031 +27% 814
Ergebnis nach Steuern/Dritten ber 608 +20% 605 +20% 505
Ergebnis je Aktie bereinigt 0,85 +25% -- -- 0,68
2026 plant der Energieversorger nach wie vor einen bereinigten Nettogewinn zwischen 1,55 und 2,05 Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an. Investiert werden sollen 6 bis 8 Millionen Euro.
BILFINGFER
Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):
BERICHTET PROG PROG
1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25
Umsatz 1.312 +4% 1.293 +2% 1.267
EBITA 60 +5% 59 +4% 57
EBITA-Marge 4,6 -- 4,6 -- 4,5
Konzernergebnis 37 +16% 40 +24% 32
Ergebnis je Aktie verwässert 0,99 +18% 1,07 +27% 0,84
Freierashflow 21 -81% -- -- 109
2026 plant Bilfinger weiter mit Umsätzen zwischen 5,4 und 5,9 Milliarden Euro und einem Free Cashflow von 250 bis 300 Millionen Euro. In der zweiten Jahreshälfte sei mit einer zunehmenden Dynamik der Geschäftsentwicklung zu rechnen, so der Konzern.
CECONOMY
hat im zweiten Geschäftsquartal den operativen Gewinn überproportional zum Umsatz gesteigert. Damit sieht sich das Unternehmen, an dem sich der chinesische Online-Händler JD.com die Mehrheit gesichert hat, auf Kurs für de Ziele im Gesamtjahr 2025/26 bis Ende September. Der legte währungs- und portfoliobereinigt um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich auf 5,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBIT stieg um 59 Prozent auf 27 Millionen Euro. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin moderates Umsatzwachstum sowie ein bereinigtes EBIT von rund 500 Millionen Euro, wovon nach sechs Monaten 347 Millionen Euro erreicht wurden.
DEUTSCHE EUROSHOP
hat im ersten Quartal den Umsatz leicht gesteigert, wegen Sondereffekten aber weniger verdient. Das SDAX-Unternehmen bestätigte die Jahresprognose. Der Umsatz erhöhte sich um 2 Prozent auf 67,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich leicht um 0,2 Prozent auf 53,5 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn sank jedoch um 10,1 Prozent auf 35,7 Millionen Euro. Dies war im Wesentlichen auf höhere Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der im Jahr 2025 begebenen Anleihe zurückzuführen, die um 4,8 Millionen Euro gestiegen waren. Die operative Kennzahl Funds from Operations (FFO) lag bei 0,46 Euro je Aktie gegenüber 0,52 Euro. Das Konzernergebnis lag mit 28,4 Millionen Euro um 10,7 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.
EVOTEC
hat Wandelanleihen im Volumen von 116,1 Millionen Euro platziert, die mit einer Laufzeit von sieben Jahren versehen sind und jährlich mit 2,625 Prozent verzinst werden.
LEG IMMOBILIEN
hat im ersten Quartal trotz Mietwachstums einen rückläufigen operativen Gewinn (FFO) verzeichnet. Der bereinigte operative Gewinn, den das Unternehmen AFFO nennt, sank um 6 Prozent auf 58,6 Millionen Euro. Er übertraf die Erwartungen, laut Konsens von Visible Alpha lagen diese bei 50,5 Millionen Euro. Je Aktie betrug der bereinigte FFO 0,78 Euro nach 0,84. Erwartet worden war ein Rückgang auf 0,67 Euro. Im Quartal stieg die Nettokaltmiete um 3 Prozent auf 237,1 Millionen Euro, verglichen mit einer Konsensschätzung von 235 Millionen. Das bereinigte EBITDA legte um 6 Prozent zu auf 183,6 Millionen Euro, die entsprechende Marge um 180 Basispunkte auf 77,4 Prozent. Im Gesamtjahr will LEG weiterhin einen bereinigten FFO von 220 bis 240 Millionen Euro erreichen.
RTL
bekommt einen neuen Finanzvorstand. Alexander von Torklus wird den Posten Ende September übernehmen. Er ist bislang Executive Vice President Corporate Controlling und Strategy bei der Muttergesellschaft Bertelsmann und folgt auf Björn Bauer. Bauer geht als CFO zur Bertelsmann-Musiktochter BMG. Zudem hat bei RTL nun wie angekündigt Clément Schwebig den CEO-Posten von Thomas Rabe übernommen.
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May 13, 2026 01:46 ET (05:46 GMT)
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