PTA-News: PCC SE: PCC SE nimmt außerplanmäßige Abschreibung auf Silizium-Anlage in Island vor - Zahlungsunwirksamer Einmaleffekt drückt das testierte Konzernergebnis gegenüber vorläufigen Zahlen

08.05.2026 / 18:30 Uhr

Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

PCC SE: PCC SE nimmt außerplanmäßige Abschreibung auf Silizium-Anlage in Island vor

Zahlungsunwirksamer Einmaleffekt drückt das testierte Konzernergebnis gegenüber vorläufigen Zahlen

Duisburg (pta000/08.05.2026/18:29 UTC+2)

Die PCC SE nimmt eine außerplanmäßige Teilabschreibung auf Sachanlagen der isländischen Konzerngesellschaft PCC BakkiSilicon hf. vor. Die Höhe der Wertminderung der Siliziummetall-Produktion in Island beträgt 109,8 Millionen Euro. Die Abschreibung ist nicht zahlungswirksam und die Liquiditätslage der Gesellschaft bleibt daher unverändert. Die Wertminderung ist darauf zurückzuführen, dass für die vorübergehend stillgelegte Produktionsanlage ein konkreter Wiederaufnahmezeitpunkt derzeit nicht feststeht und im Wesentlichen von den zu erzielenden Marktpreisen für das Produkt abhängt.

Der Anlagenbetrieb war im Juli 2025 nach langanhaltendem Preisverfall bei Siliziummetall und aufgrund von Marktverzerrungen durch Billigimporte, insbesondere aus China, vorübergehend stillgelegt worden. Marktdaten und Vorhersagen sehen eine Markterholung voraussichtlich gegen Ende 2026/Anfang 2027 voraus. Unter bestimmten wirtschaftlichen und regulatorischen Bedingungen kann sich die PCC SE ein Wiederanfahren vorstellen.

Die Wertminderung der Siliziummetall-Anlage ist in dem geprüften PCC-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 enthalten, der am 6. Mai 2026 vom Wirtschaftsprüfer mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen und heute vom Aufsichtsrat der PCC SE gebilligt wurde. Im Vergleich zu den im Quartalsbericht 4/2025 vorläufig berichteten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 ist aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibung auf die Siliziummetall-Anlage nunmehr ein deutlich höherer Verlust bei EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern), EBT (Ergebnis vor Steuern) und Konzernergebnis sowie ein geringeres Konzerneigenkapital ausgewiesen. Gemäß dem gebilligten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 beträgt das EBIT -118 Millionen Euro (vorläufig waren -5 Millionen Euro berichtet), das EBT liegt bei -187 Millionen Euro (vorläufig: -74 Millionen Euro) und das Konzernergebnis bei -199 Millionen Euro. Das Konzerneigenkapital beträgt jetzt 129 Millionen Euro und die Eigenkapitalquote liegt bei 8,9 Prozent. Die Liquiditätslage des Konzerns und die wirtschaftliche Situation insgesamt werden durch diese zahlungsunwirksame Wertberichtigung nicht beeinflusst.

Insgesamt verzeichnet die PCC-Gruppe nach einem eher verhaltenen Start ins neue Geschäftsjahr 2026 seit Anfang März einen deutlichen Aufwärtstrend in ihren Kernaktivitäten. Diese positive Geschäftsentwicklung basiert auf höheren Anlagenauslastungen und einer seit Ausbruch des Iran-Krieges anhaltend hohen Auftragslage in den Chemiesegmenten der PCC-Gruppe. Als europäischer Chemieproduzent gewährleistet die PCC zudem eine hohe Lieferstabilität für ihre Kunden in Europa und den USA. Preissteigerungen bei Rohstoffen können bislang weitestgehend an die Verkaufspreise weitergegeben werden. Versorgungsengpässe bei eigenen Rohstoffen bestehen derzeit nicht.

Den Geschäftsbericht 2025 mit dem testierten PCC-Konzernabschluss und den testierten Einzelabschluss der PCC SE nach IFRS werden wir wie geplant am 19. Mai 2026 auf unserer Internetseite https://www.pcc.eu veröffentlichen. Die Veröffentlichung des Quartalsberichts 1/2026 folgt am 21. Mai 2026.

Kurzportrait der PCC SE

Die PCC SE mit Hauptsitz in Duisburg ist die Beteiligungsholding der weltweit tätigen PCC-Gruppe mit rund 3.100 Mitarbeitenden. Ihre Konzerngesellschaften verfügen über Kernkompetenzen in der Produktion von chemischen Rohstoffen und Spezialchemikalien sowie im Bereich Containerlogistik. Als langfristig orientierter Investor konzentriert sich die PCC SE darauf, durch nachhaltige Investitionen die Unternehmenswerte ihrer Beteiligungen kontinuierlich zu steigern und beständig neue Werte zu schaffen. Die größten Chemieproduzenten der PCC-Gruppe sind die PCC Rokita SA, ein bedeutender Chlor-Hersteller und Osteuropas führender Produzent von Polyolen, sowie die PCC Exol SA, einer der modernsten Tenside-Produzenten in Europa. Gegründet wurde PCC 1993 von Waldemar Preussner, Alleinaktionär der PCC SE, der heute den Vorsitz im Aufsichtsrat innehat. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die PCC-Gruppe mit einem Konzernumsatz von 923,6 Millionen EUR ein Konzernergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 81,4 Millionen EUR. Weitere Informationen über PCC finden Sie unter https://www.pcc.eu.

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Aussender:            PCC SE 
                      Moerser Straße 149 
                      47198 Duisburg 
                      Deutschland 
Ansprechpartner:      Susanne Biskamp, PCC Head of Marketing, Media, Direktinvest 
Tel.:                 +49 2066 2019-35 
E-Mail:               pr@pcc.eu 
Website:              www.pcc.eu 
ISIN(s):              DE000A460Q50 (Anleihe) DE000A460Q68 (Anleihe) 
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[ source: https://www.pressetext.com/news/1778257740920 ]

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