Adidas-CEO: Konzern könnten aus US-Zollerstattung 300 Mio USD zufließen
07.05.2026 / 13:45 Uhr
Von Ulrike Dauer
DOW JONES--Adidas könnten CEO Björn Gulden zufolge 300 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Erstattung von US-Importzöllen zufließen. Dies sagte Gulden den Aktionären auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, die online übertragen wurde. Das oberste Bundesgericht der USA, der US-Supreme Court, hatte im Februar die von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle teilweise für illegal erklärt, ein US-Handelsrichter dann die US-Regierung angewiesen, die illegal erhobenen Importzölle zurückzuzahlen.
"Unser Anteil beträgt 300 Millionen" Dollar, sagte Gulden den Aktionären. Einem Unternehmenssprecher zufolge beziehen sich die 300 Millionen auf US-Dollar, nicht Euro. Der Konzern habe Gulden zufolge den Betrag noch nicht verbucht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese Summer erstattet würde, sei hoch.
Die Importzölle haben Gulden zufolge 2025 die Marge mit 100 Millionen Euro belastet, für 2026 habe der Konzern die Nettobelastung durch US-Zölle auf 200 Millionen beziffert.
Der Konzern habe vergangenes Jahr verschiedene Maßnahmen unternommen, um den Zolleffekt zu minimieren. Zum einen sei die Beschaffung umgestellt worden und zum Beispiel "erstmal China vermieden worden" bei der Lieferung in die USA. Darüber hinaus habe der Konzern zu den Zöllen Verhandlungen mit Lieferanten geführt und vereinzelt Preiserhöhungen vorgenommen.
Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_
DJG/uxd/sha
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May 07, 2026 07:44 ET (11:44 GMT)
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