MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
05.05.2026 / 07:31 Uhr
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
DIENSTAG: An den Börsen in Japan und China wird wegen Feiertagen nicht gehandelt. Auch in Südkorea ruht am Dienstag das Geschäft.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Rheinmetall ist im ersten Quartal langsamer gewachsen als im außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb ebenso wie der operative Gewinn hinter den Erwartungen zurück. Die Marge erfüllte jedoch die Prognosen des Marktes. Der DAX-Konzern bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Er rechnet mit einer deutlichen Beschleunigung des Wachstums im zweiten Quartal, dank Auslieferungen im Segment Waffe und Munition. Der Auftragsbestand kletterte um 31 Prozent auf rund 73 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr stellt Rheinmetall weiterhin ein Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent auf 14,0 Milliarden bis 14,5 Milliarden Euro und eine operative Marge von 19 Prozent nach 18,5 Prozent im Vorjahr in Aussicht. Die vollständigen Zahlen für das erste Quartal wird Rheinmetall am Donnerstag vorlegen. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. VORAB . BEKANNTGABE PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz 1.938 +7,7% 2.270 +26% 1.800 Operatives Ergebnis 224 +17% 262 +37% 191 Operative Ergebnismarge 11,6 -- 11,6 -- 10,5 Ergebnis nach Steuern/Dritten k.A. -- 122 +45% 84 Ergebnis je Aktie k.A. -- 2,70 +52% 1,78
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
HUGO BOSS (7:30 Uhr)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):
. PROG PROG PROG 1. QUARTAL 2026 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz 887 -11% 11 999 EBIT 30 -51% 11 61 EBIT-Marge 3,4 -- 11 6,1 Ergebnis vor Steuern 21 -60% 9 52 Ergebnis nach Steuern/Dritten 14 -60% 8 35 Ergebnis je Aktie 0,20 -61% 10 0,51
SCHAEFFLER (8:00 Uhr)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):
PROG PROG PROG
1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25
Umsatz 5.813 -2% 3 5.924
EBIT bereinigt 272 -1% 3 276
EBIT-Marge bereinigt 4,7 -- -- 4,7
Ergebnis nach Steuern/Dritten 46 -44% 2 83
Ergebnis je Vorzugsaktie 0,05 -44% 2 0,09
Free Cashflow vor M&A k.A. -- -- -155
Weitere Termine:
07:00 BE/Anheuser-Busch Inbev SA, Ergebnis 1Q
07:00 IT/Unicredit SpA, Ergebnis 1Q
07:00 DE/Springer Nature AG & Co KGaA, Ergebnis 1Q (14:00 Analystenkonferenz)
07:10 DE/Norma Group SE, Ergebnis 1Q
07:30 AT/Raiffeisen Bank International AG (RBI), Ergebnis 1Q
07:30 DE/Hugo Boss AG, Ergebnis 1Q (09:00 PK; 11:00 Analystenkonferenz)
08:00 DE/Schaeffler AG, Ergebnis 1Q (10:00 Earnings-Call)
08:00 DE/Secunet Security Networks AG, Ergebnis 1Q
09:00 DE/Audi AG, Ergebnis 1Q
09:00 DE/KSB SE & Co. KGaA, Ergebnis 1Q
10:00 DE/DHL Group (ehemals Deutsche Post), HV
10:00 DE/Nordex SE, HV
10:00 DE/SAP SE, HV
10:00 DE/Alzchem Group AG, HV
12:45 US/Pfizer Inc, Ergebnis 1Q
12:45 DE/Biontech SE, Ergebnis 1Q (14:00 Analysten- und Pressekonferenz)
13:15 US/Paypal Holdings Inc, Ergebnis 1Q
14:00 NL/Ferrari NV, Ergebnis 1Q
17:45 FR/Axa SA, Ergebnis 1Q
22:00 CH/Logitech International SA, Jahresergebnis
22:15 US/Advanced Micro Devices Inc, Ergebnis 1Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
EssilorLuxottica 4,00 EUR Sanofi 4,12 EUR
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
14:30 Handelsbilanz März
PROGNOSE: -60,90 Mrd USD
zuvor: -57,35 Mrd USD
15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) April
PROGNOSE: 51,3
1. Veröff.: 51,3
zuvor: 49,8
16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe April
PROGNOSE: 54,0 Punkte
zuvor: 54,0 Punkte
16:00 Neubauverkäufe Februar und März
PROGNOSE: + 7,5% gg Vm (Februar)
zuvor: -17,6% gg Vm (Januar)
16:00 Job Openings & Labor Turnover Survey (Jolts) März
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 24.035,00 -0,4 E-Mini-Future S&P-500 7.240,75 +0,2 E-Mini-Future Nasdaq-100 27.840,25 +0,2 Topix (Tokio) FEIERTAG Hang-Seng (Hongk.) 25.764,65 -1,3 Shanghai-Comp. FEIERTAG Montag: INDEX zuletzt +/- % DAX 23.991,27 -1,2 XDAX 23.910,35 -0,3 Euro-Stoxx-50 5.763,61 -2,0 Dow-Jones 48.941,90 -1,1 S&P-500 7.200,75 -0,4 Nasdaq Composite 25.067,80 -0,2
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick: Mit einem vorsichtigen Geschäft an Europas Börsen rechnen Händler am Dienstag. Nach dem Kursrutsch vom Vortag stabilisieren sich die Terminkontrakte, der DAX-Futures notiert über der 24.000er-Marke. Die Sorgen über die Entwicklung in Nahost dürften am Morgen aber zunächst von einer Zahlenflut der Berichtssaison verdrängt werden. "Ein erneutes Aufflammen im Persischen Golf hat das Vertrauen in die vier Wochen alte Waffenruhe zwischen den USA und Iran erschüttert", kommentieren die Analysten der Commerzbank. Der Markt dürfte weiter bei seiner Risikoaversion bleiben. Es sei wichtig, das Risiko einer längeren größeren Störung der globalen Energiemärkte zu beobachten, vor allem, da die Märkte in den vergangenen Wochen stark gestiegen seien, sagt James McCann, Senior Economist Investment Strategy bei Edward Jones. Allerdings sprangen die 30-jährigen US-Anleihen wieder über die 5-Prozent-Marke und deuten auf einen dynamischen Ausbruch nach oben hin. Auch in Europa droht dieses Szenario: Die EZB könnte auf ihrer Sitzung im nächsten Monat die Zinsen anheben, sollte die Inflation im Euroraum aufgrund des Iran-Kriegs weiter steigen, sagte Bundesbank-Chef Nagel am Montag.
Rückblick: Hauptthema war einmal mehr die Geopolitik. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende angekündigt, gestrandete Schiffe durch die Straße von Hormus zu geleiten, ohne Details zu nennen. Der Iran hatte daraufhin angekündigt, dass eine Durchfahrt ohne offizielle Genehmigung nicht möglich sei, und jede Missachtung eine entschlossene Reaktion der Streitkräfte nach sich ziehen würde. Später hieß es dann laut iranischen Medien, ein Schiff der US-Marine sei mit zwei Raketen getroffen worden, nachdem es Warnungen ignoriert habe. Das Schiff sei darauf gezwungen gewesen, umzukehren. Der Ölpreis reagierte mit einem Satz nach oben. Keinen Impuls setzten revidierte Einkaufsmanagerindizes von S&P Global. Unicredit hat für die geplante Aufstockung ihrer Commerzbank-Anteile die Zustimmung ihrer Aktionäre erhalten. Die Italiener hatten Mitte März angekündigt, ein Übernahmeangebot für die Commerzbank in Form von Aktien zu unterbreiten, um ihren Anteil zunächst auf über 30 Prozent aufzustocken. Unicredit-Chef Andrea Orcel strebt aber letzten Endes eine Übernahme der Commerzbank an. Die wiederum pocht auf ihre Eigenständigkeit. Unicredit gaben 2,4 Prozent nach, Commerzbank fielen um 3,4 Prozent zurück.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Schwach - Die Aktie der Deutschen Post brach um 7,3 Prozent ein. Amazon wird anderen Unternehmen künftig Zugang zu Lieferketten und eigenen Logistikstrukturen gewähren. Autotitel standen unter Druck nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, nun 25 statt 15 Prozent auf Importe von Autos aus der EU erheben zu wollen. Er verwies auf ein im vergangenen Jahr unterzeichnetes Handelsabkommen, das innerhalb der EU weiter noch nicht gesetzlich verankert sei. Der Markt reagierte dennoch nicht übermäßig, weil erfahrungsgemäß damit das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte. Auch hat der Oberste Gerichtshof die Zollpolitik der US-Regierung für rechtswidrig erklärt. Im DAX fielen VW, Mercedes-Benz und BMW um bis zu 3,4 Prozent. Wegen des Dividendenabschlags ging es für BASF, Continental und RWE jeweils deutlicher nach unten. Stützend auf den DAX wirkten dagegen Gewinne bei den Schwergewichten Rheinmetall (+2,4%) und SAP (+1,8%). Bei Rheinmetall trieb eine Hochstufung durch Santander, bei SAP sprachen Marktteilnehmer von einer Bodenbildung. Thyssenkrupp gaben um 1,8 Prozent nach. Der Industriekonzern und Jindal Steel International haben ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an Thyssenkrupp Steel Europe vorerst auf Eis gelegt und Thyssen will seine Stahlsparte erst einmal behalten. Man sehe "große Fortschritte" bei der Neuausrichtung des Stahlsegments.
XETRA-NACHBÖRSE
Von einem insgesamt sehr lebhaften nachbörslichen Handel berichtete am Montag ein Händler von Lang & Schwarz. Die Rheinmetall-Aktie reagierte leicht negativ auf Zahlen für das erste Quartal. Die Aktie wurde bei recht geringen Umsätzen 1,6 Prozent tiefer getaxt.
USA - AKTIEN
Schwächer - Vor allem die undurchsichtige Nachrichtenlage rund um den Nahost-Konflikt sorgte für Verunsicherung. Dazu kam das wieder auflebende Zollthema, nachdem US-Präsident Trump angekündigt hat, die Zölle auf Auto-Importe aus der EU zu erhöhen, obwohl der Oberste US-Gerichtshof diese als nicht rechtmäßig bezeichnet hat. Vor allem die Lage im Nahen Osten stand im Blickpunkt. So wollen die USA nun Schiffe, die in der Straße von Hormus festliegen, herausleiten, wobei allerdings Details fehlen, wie dies geschehen soll. Offenbar soll die US-Marine dabei nicht mitwirken. Der Iran hatte daraufhin angekündigt, dass eine Durchfahrt ohne offizielle Genehmigung nicht möglich sei, und dass jede Missachtung eine entschlossene Reaktion der Streitkräfte nach sich ziehen würde. Im Verlauf gab es dann Berichte, wonach der Iran Raketen auf US-Kriegsschiffe und Handelsschiffe abgefeuert habe. Damit droht der Waffenstillstand zu scheitern, hieß es. Unternehmensseitig sorgte Gamestop für das Thema des Tages. Der Videospielehändler hat ein 56-Milliarden-Dollar-Angebot für Ebay angekündigt. Für die Ebay-Aktie ging es um 5,1 Prozent nach oben auf 109,33 Dollar. Gamestop knickten dagegen um 10,2 Prozent ein. Amazon (+1,4%) will sein Logistiknetzwerk für mehr Geschäftskunden öffnen. In der Folge standen die Aktien von UPS und Fedex mit Abgaben von 10,5 bzw. 9,1 Prozent unter Druck.
USA - ANLEIHEN
Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen sprang über die Marke von 5 Prozent, da sich die Anleger Sorgen über die Verschuldung der US-Regierung machen. Diese Sorgen wurden durch die Befürchtung verschärft, dass der Krieg im Iran die Ausgaben erheblich steigern wird. "Der Schuldendienst ist gestiegen, da Anleihen fällig geworden sind, und ich sehe nichts, was diese Entwicklung irgendwie aufhalten könnte", sagte George Catrambone von DWS. Im Blick steht nun die vierteljährliche Finanzbedarfsschätzung des US-Finanzministeriums im Wochenverlauf. Die Rendite zehnjähriger Papiere kletterte um 6 Basispunkte auf 4,44 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:03 EUR/USD 1,1681 -0,1 -0,0009 1,1690 1,1710 EUR/JPY 183,69 -0,1 -0,1200 183,8100 183,8800 EUR/CHF 0,916 -0,1 -0,0005 0,9165 0,9161 EUR/GBP 0,8637 -0,0 -0,0002 0,8639 0,8636 USD/JPY 157,24 +0,0 0,0200 157,2200 157,0000 GBP/USD 1,3519 -0,1 -0,0012 1,3531 1,3556 USD/CNY 6,83 +0,0 0,0027 6,8300 6,8300 USD/CNH 6,8325 +0,0 0,0021 6,8304 6,8271 AUS/USD 0,7148 -0,3 -0,0019 0,7167 0,7186 Bitcoin/USD 81.001,74 +1,3 1.070,54 79.931,20 80.356,49
Der Dollar legte zu. Für den Dollar-Index ging es um 0,2 Prozent aufwärts. "Der USA-Iran-Konflikt stört weiterhin die Energiemärkte und schürt Inflationsrisiken", so die Analysten der Danske Bank.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.539,01 +0,4 18,61 4.520,40 Silber 72,99 +0,4 0,28 72,72 Platin 1.970,70 +1,3 25,78 1.944,92
Der Goldpreis fiel, da erhöhte Ölpreise und die Unsicherheit über den Verlauf der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran die geldpolitischen Aussichten eintrüben. Für die Feinunze ging es 2,1 Prozent auf 4.517 Dollar nach unten.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 104,18 -2,1 -2,24 106,42 Brent/ICE 113,31 -1,0 -1,13 114,44
Für die Ölpreise ging es mit den aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg kräftig nach oben. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 5,4 Prozent auf 114,01 Dollar.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG / STRASSE VON HORMUS
Ein Containershiff des dänischen Reedereikonzerns A.P. Moller-Maersk hat die Straße von Hormus passiert. Maersk teilte mit, dass ihr Autotransportschiff "Alliance Fairfax" die Straße von Hormus mit Hilfe des US-Militärs passiert habe. Der Konzern sei vom US-Militär kontaktiert worden und habe das Angebot erhalten, das unter US-Flagge fahrende Schiff unter dem Schutz des US-Militärs aus dem Persischen Golf auslaufen zu lassen.
GELDPOLITIK AUSTRALIEN
Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihre dritte Zinserhöhung in Folge vorgenommen. Sie verwies dabei auf sich verschlechternde Inflationsaussichten. Zudem warnte sie vor "plausiblen" Szenarien, in denen der Preisdruck bei Kraftstoffen stärker als erwartet zunimmt. Die Zentralbank hob ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,35 Prozent an. Damit knüpfte sie an die Erhöhungen im Februar und März an. Sie hat nun alle Zinssenkungen, die sie im Jahr 2025 angekündigt hatte, wieder rückgängig gemacht.
FRESENIUS MEDICAL CARE
hat im ersten Quartal 2026 die Markteinführung seiner 5008X-Dialysegeräte in den USA vorangetrieben, und seine Jahresziele bei Vorlage der Erstquartalszahlen bekräftigt. Für das Gesamtjahr 2026 plant der Konzern unverändert mit einem Umsatz ungefähr auf Höhe des Vorjahres. Das operative Ergebnis sieht er auf einem konstanten Niveau, mit einer Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahr zwischen einem positiven und negativen mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz 4.612 -6% 4.586 -6% 4.881 EBIT 286 -14% 283 -15% 331 EBIT-Marge 6,2 -- k.A. -- 6,8 Ergebnis nach Steuern/Dritten 118 -22% 109 -28% 151 Ergebnis je Stammaktie 0,43 -17% 0,40 -23% 0,52 EBIT bereinigt 467,0 +2% k.A. -- 457,0 EBIT-Marge bereinigt 10,1 -- 10,1 -- 9,3 Ergebnis nach Steuern/Dritten ber. 251 +2% k.A. -- 246 Ergebnis je Aktie bereinigt 0,91 +8% k.A. -- 0,84
FRAPORT
hat im ersten Quartal in allen Märkten eine positiven Entwicklung der Passagierzahlen verzeichnet und den operativen Gewinn deutlich stärker gesteigert als den Umsatz. Unter dem Strich stand jedoch ein höherer Verlust als im Vorjahreszeitraum, da das Ergebnis durch Zinsaufwendungen und Abschreibungen im Zuge der inzwischen abgeschlossenen Ausbauprojekte an den Flughäfen Lima und Antalya belastet wurde. Der MDAX-Konzern bestätigte die Jahresprognose. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 2026 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Gesamtleistung k.A. -- 904 +1% 892 Umsatz 882 +2% k.A. -- 869 EBITDA 196 +10% 188 +6% 178 EBIT 56 +8% 49 -6% 52 Ergebnis nach Steuern -33 +25% -26 -- -26 Ergebnis nach Steuern/Dritten k.A. -- -12 -- -16 Ergebnis je Aktie -0,19 +6% -0,12 -- -0,18
ADTRAN NETWORKS
hat im ersten Quartal 2026 von der anhaltenden Nachfrage nach optischer Übertragungstechnik profitiert und den EBIT-Verlust deutlich verringert. Der Anbieter von Netzwerken für die Bereitstellung von Cloud- und Mobilfunkdiensten steigerte den Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 117,5 Millionen Euro. Das Proforma-Bruttoergebnis ging auf 37,8 von 39,2 Millionen Euro zurück. Die entsprechende Marge verschlechterte sich auf 32,2 von 34,3 Prozent. Den Rückgang der Bruttomarge führte Adtran auf Effekte des Produktmixes sowie höhere Fixkosten zurück. Der Verlust auf Basis des Pro-forma-EBIT verringerte sich auf 1,4 von 4,8 Millionen Euro vor einem Jahr. Dies sei auf höhere Umsätze sowie die fortwährende Fokussierung auf Kostenkontrolle und operative Effizienz zurückzuführen, was jedoch teilweise durch die geringere Bruttomarge aufgehoben worden sei, so Adtran.
HSBC
Der Nettogewinn stagnierte im ersten Quartal weitgehend. Höhere Kreditrückstellungen angesichts des Nahost-Konflikts glichen die Stärke in den Geschäftsbereichen Hongkong, Großbritannien und Vermögensverwaltung aus. Die Bank teilte mit, dass der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende März um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 6,94 Milliarden US-Dollar gestiegen sei. Damit wurde die Schätzung von 7,02 Milliarden Dollar aus einer Analystenumfrage des Datenanbieters Visible Alpha verfehlt. Der Vorsteuergewinn sank um 1,1 Prozent auf 9,38 Milliarden Dollar.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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May 05, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)
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