Thyssenkrupp will seine Stahlsparte erstmal behalten
04.05.2026 / 06:32 Uhr
DOW JONES--Der Industriekonzern Thyssenkrupp und Jindal Steel International legen ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an Thyssenkrupp Steel Europe vorerst auf Eis. Die ursprünglichen Grundannahmen und Voraussetzungen für eine mögliche Veräußerung der Stahlsparte hätten sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert, erklärte Thyssenkrupp. Man sehe "große Fortschritte" bei der Neuausrichtung des Stahlsegments. Dies gilt laut Thyssenkrupp insbesondere vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Sanierungstarifvertrags mit der IG Metall und der Grundsatzvereinbarung der Gesellschafter von HKM über die zukünftige Aufstellung des Standortes im Duisburger Süden.
Zugleich adressiere die Politik die Herausforderungen der Stahlindustrie zunehmend stärker, insbesondere mit Blick auf Handelsschutzmaßnahmen gegen unfairen Wettbewerb und globale Überkapazitäten. "Vor diesem vielversprechenden Hintergrund bleibt mittelfristig eine Verselbstständigung von Thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der Thyssenkrupp AG das erklärte Ziel", so das Unternehmen weiter.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/cbr/sha
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May 04, 2026 00:31 ET (04:31 GMT)
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