PRESSESPIEGEL/Unternehmen

29.04.2026 / 06:17 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

VOLKSWAGEN - Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume will die Fahrzeuge der Kernmarke durch strikte Kostensenkungen künftig wieder erschwinglicher machen. In einem Interview mit Bild sagte Blume: "Wir haben uns vorgenommen, die Kosten in Summe zu senken. Und das kommt dann natürlich am Ende auch dem Preis zugute." Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber neuen Anbietern, insbesondere aus China, sicherzustellen. Die chinesischen Hersteller seien vor allem auf der Kostenseite stark und könnten ihre Fahrzeuge daher sehr preisgünstig anbieten. Es sei nun die "Pflicht" von VW, die Entwicklung und Produktion so zu optimieren, dass man preislich gegenhalten könne. "Wir werden in Summe die Zubehör-Optionen etwas heruntersetzen", so Blume. Diese Reduzierung der Ausstattungslisten reduziere nicht nur die Komplexität im Unternehmen, sondern senke auch die Entwicklungskosten direkt im Fahrzeug. (Bild)

VOLKSWAGEN - Die Zukunft des VW-Standorts Osnabrück soll sich bereits in den kommenden Monaten in Richtung Verteidigungsindustrie entscheiden. In einem Interview mit Bild sagte Konzernchef Oliver Blume: "Wir werden in Osnabrück ab 2027 keine Produkte des Volkswagen-Konzerns mehr produzieren und sind deshalb in intensiven Gesprächen mit Unternehmen der Verteidigungsbranche. Und ich bin da sehr zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr dazu eine Entscheidung treffen werden. Sicherheit will und braucht jeder in Deutschland. Es gibt einen klaren Auftrag der Bundesregierung, unser Land verteidigungsfähig zu machen." Laut Blume sehe der Konzern darin eine große Chance, "in der Automatisierung und in der Qualifikation unserer Mannschaft in Osnabrück einen Beitrag zu leisten." Trotz der neuen Ausrichtung betonte der Konzernchef, dass Volkswagen keine Waffen produzieren werde. (Bild)

MYTHOS - Das neue KI-Modell "Mythos" der US-Firma Anthropic sorgt bei Banken und Sicherheitsbehörden in Deutschland für Unruhe. "Das Modell wird uns mittelfristig sicherer machen, aber der Weg dahin wird steinig", sagte Commerzbank-Bereichsvorstand Christoph Bernius dem Handelsblatt. Die Finanzkonzerne versuchen derzeit, direkten Zugang zu bekommen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) forderte die Betreiber kritischer Infrastruktur auf, sich auf "den Ernstfall vorzubereiten". Das umfasse "den Neuaufbau kompromittierter oder ausgefallener Systeme". (Handelsblatt)

HELSING - Das Start-up Helsing bekräftigt seinen Anspruch, die erste deutsche Kampfdrohne für die Bundeswehr zu liefern. Schon im kommenden Jahr soll die gemeinsam mit Grob entwickelte CA-1 einen Erstflug absolvieren, bestätigte Helsing-Managerin Stephanie Lingemann dem Handelsblatt. Neben Helsing bewerben sich auch die Branchengrößen Rheinmetall und Airbus Defense um den potenziellen Milliardenauftrag. Die Bundeswehr will ab 2029 erstmals Kampfjets ohne Piloten in ihre Flotte aufnehmen. (Handelsblatt)

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April 29, 2026 00:16 ET (04:16 GMT)

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