MARKT USA/Wall Street von steigenden Ölpreisen belastetmus
28.04.2026 / 12:33 Uhr
Auch wenn der Iran-Krieg im Bewusstsein der Anleger an Bedeutung verliert, können die US-Börsen diesen nicht gänzlich abstreifen. Angesichts erneut steigender Ölpreise auf die höchsten Stände des Monats deutet der Aktienterminmarkt am Dienstag einen etwas leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt an. Investoren befürchten, dass eine Fortsetzung der Rekordjagd am US-Aktienmarkt schwierig sein wird, falls es bei den Friedensgesprächen keine weiteren Fortschritte gibt. Und die deuten sich aktuell nicht an. Denn die wechselseitigen Angriffe Israels und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern an und US-Präsident Donald Trump zeigt sich von den jüngsten Vorschlägen aus dem Iran zur Beendigung des Krieges skeptisch. Händler sprechen daher im Iran-Krieg von Stillstand. Die Seestraße von Hormus bleibt damit praktisch geschlossen.
"Heute sind es zwei Monate seit Beginn der Angriffe auf den Iran, und damit erreichen wir eine unruhige Nachrichtenflaute. Es ist klar, dass Investoren eine gewisse Wahrscheinlichkeit für einen andauernden stagflationären Schock einpreisen (...). Die Märkte klammern sich an jedes Anzeichen von Friedensgesprächen, und das Ausbleiben solcher Signale schürt die Angst, dass sie nicht stattfinden werden", erläutert Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Anleger halten sich auch angesichts der jüngsten Rekorde bei Nasdaq und S&P-500 etwas zurück. Denn mit dem Ergebnis der aktuellen Notenbanksitzung am Mittwoch und anstehenden Geschäftsausweisen großer Technologiekonzerne im Wochenverlauf stehen wichtige Impulsgeber noch aus. Bis dahin wollen sich Anleger eher bedeckt halten.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/flf/cln
(END) Dow Jones Newswires
April 28, 2026 06:31 ET (10:31 GMT)
(Wiederholung)
Auch wenn der Iran-Krieg im Bewusstsein der Anleger an Bedeutung verliert, können die US-Börsen diesen nicht gänzlich abstreifen. Angesichts erneut steigender Ölpreise auf die höchsten Stände des Monats deutet der Aktienterminmarkt am Dienstag einen etwas leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt an. Investoren befürchten, dass eine Fortsetzung der Rekordjagd am US-Aktienmarkt schwierig sein wird, falls es bei den Friedensgesprächen keine weiteren Fortschritte gibt. Und die deuten sich aktuell nicht an. Denn die wechselseitigen Angriffe Israels und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern an und US-Präsident Donald Trump zeigt sich von den jüngsten Vorschlägen aus dem Iran zur Beendigung des Krieges skeptisch. Händler sprechen daher im Iran-Krieg von Stillstand. Die Seestraße von Hormus bleibt damit praktisch geschlossen.
"Heute sind es zwei Monate seit Beginn der Angriffe auf den Iran, und damit erreichen wir eine unruhige Nachrichtenflaute. Es ist klar, dass Investoren eine gewisse Wahrscheinlichkeit für einen andauernden stagflationären Schock einpreisen (...). Die Märkte klammern sich an jedes Anzeichen von Friedensgesprächen, und das Ausbleiben solcher Signale schürt die Angst, dass sie nicht stattfinden werden", erläutert Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Anleger halten sich auch angesichts der jüngsten Rekorde bei Nasdaq und S&P-500 etwas zurück. Denn mit dem Ergebnis der aktuellen Notenbanksitzung am Mittwoch und anstehenden Geschäftsausweisen großer Technologiekonzerne im Wochenverlauf stehen wichtige Impulsgeber noch aus. Bis dahin wollen sich Anleger eher bedeckt halten.
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