Sartorius bestätigt nach robustem Auftaktquartal die Prognose

23.04.2026 / 07:24 Uhr

DOW JONES--Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius hat im ersten Quartal Umsatz und operativen Gewinn gesteigert, blieb damit aber leicht hinter den Analystenerwartungen zurück. Die Jahresprognose bestätigte der im MDAX und TecDAX notierte Konzern aus Göttingen dennoch.

"Wir fühlen uns mit unserer Anfang Februar abgegebenen Prognose weiterhin gut aufgestellt und erwarten, dass das zweite Halbjahr in absoluten Zahlen stärker ausfallen wird als das erste", sagte Vorstandschef Michael Grosse. "Unsere Annahme stützt sich auf die positive zugrundeliegende Entwicklung im Biopharmamarkt und darauf, dass wir mit der anhaltenden Volatilität und Unsicherheit durch geopolitische und makroökonomische Spannungen gut umgehen können."

Für die drei Monate von Januar bis März wies Sartorius einen Umsatz von 899,1 Millionen Euro aus, das waren nominal nur 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wechselkursbereinigt lag das Wachstum jedoch bei 7,5 Prozent, wie der Konzern betonte, und damit knapp unter dem mittelfristig erwarteten Umsatzwachstum von 8 bis 11 Prozent. Der Anfang Juli 2025 übernommene Spezialist für Mikrogewebe Mattek trug 0,5 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum bei.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 267,3 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge sank leicht von 29,8 auf 29,7 Prozent. Analysten hatten einen Anstieg erwartet. Grosse bezeichnete die Marge angesichts "geopolitischer Spannungen, anhaltender makroökonomischer Unsicherheiten und Gegenwind durch Zölle" als "robust". Der Nettogewinn sank um 1,9 Prozent auf 83,2 Millionen Euro, je Vorzugsaktie verdiente Sartorius mit 1,21 Euro 2 Cent weniger als im ersten Quartal des Vorjahres.

Für 2026 erwartet Sartorius (weiterhin) ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen rund 5 und 9 Prozent, einschließlich eines Beitrags von etwa einem Prozentpunkt von Mattek sowie den US-Zollzuschlägen. Die operative EBITDA-Marge sollte sich durch Volumen- und Skaleneffekte auf etwas über 30 Prozent erhöhen.

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DJG/sha/kla

(END) Dow Jones Newswires

April 23, 2026 01:23 ET (05:23 GMT)

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