PRESSESPIEGEL/Unternehmen

23.04.2026 / 06:30 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

KNDS - Der Panzerhersteller KNDS Deutschland sieht Bedarf an zusätzlichen Standorten und Beschäftigten. Das gelte Insbesondere für die Produktion des Radpanzers "Boxer". "Wir werden noch zusätzliche industrielle Kapazität für die Produktion des Boxers benötigen", sagte Florian Hohenwarter, Chef von KNDS Deutschland dem Handelsblatt. Neue Werke auf der grünen Wiese seien zu langsam, daher suche man gezielt bestehende Standorte mit erfahrenen Teams. "Eine eingespielte Mannschaft, etwa aus der Autoindustrie, wäre ideal." Dazu sei KNDS bereits in Gesprächen. Bis Ende des Jahrzehnts solle die Belegschaft "weltweit verdoppelt" werden, sagt Hohenwarter. Derzeit hat KNDS 11.500 Beschäftigte. (Handelsblatt)

RTL - Thomas Rabe hat nach der Genehmigung der Europäischen Kommission für die Übernahme von Sky Deutschland durch RTL Deutschland ein langfristiges Abonnentenziel von 15 Millionen Nutzerinnen und Nutzern ausgegeben. Der Vorstandschef von Bertelsmann, zu denen die RTL-Gruppe gehört, sagte im Interview mit dem Handelsblatt: "15 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten bei RTL+, Sky und Wow sind langfristig möglich. Damit wären wir statistisch in jedem dritten Haushalt in Deutschland vertreten, das wäre eine sehr gute Marktdurchdringung." Aktuell kommen die Plattformen eigenen Angaben zufolge auf zusammengenommen 12,3 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten. (Handelsblatt)

WIRECARD - Eine einst wichtige Managerin des Konzerns sitzt in deutscher Untersuchungshaft - als Zeugin im Verfahren gegen ihren Ex-Chef Markus Braun will sie aber nicht auftreten. Seit einigen Wochen ist die frühere Wirecard-Managerin Brigitte Häuser-Axtner wieder in Deutschland, Ende März hatten die Behörden in Singapur sie ausgeliefert. Theoretisch könnte sie nun also helfen, Licht in den Wirecard-Skandal zu bringen. Voraussichtlich wird sie das aber nicht tun. Häuser-Axtner hat angekündigt, dass sie im Münchner Strafprozess gegen ihren früheren Chef, Ex-Konzernboss Markus Braun, und zwei weitere Angeklagten nicht aussagen wird. Ein Sprecher des Landgerichts München I bestätigte entsprechende Informationen der Süddeutschen Zeitung. Auf das sogenannte Auskunftsverweigerungsrecht können sich Zeugen berufen, wenn sie Gefahr laufen würden, sich oder nahe Angehörige mit ihren Antworten zu belasten. (Süddeutsche Zeitung)

PERSONIO - Elf Jahre nach der Gründung ist das Startup Personio in den schwarzen Zahlen angekommen. "Wir waren im ersten Quartal erstmals profitabel", sagte Firmengründer Hanno Renner dem Handelsblatt. Jetzt könne Personio Wachstum wie auch Innovationen aus eigener Hand stemmen. Der Personalsoftwareanbieter für kleine und mittlere Unternehmen übernahm dann auch gleich das Münchener KI-Agenten-Startup Aurio. Es ist bereits die dritte Akquisition von Personio - nach der spanischen Firma Rollbox und dem Berliner Unternehmen Back. (Handelsblatt)

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April 23, 2026 00:30 ET (04:30 GMT)

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