PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
16.04.2026 / 06:59 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
WIRTSCHAFTSSTIMMUNG - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist noch schlechter als vor einem Jahr. Dies geht aus einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 964 Unternehmen hervor, die im März stattgefunden hat und dem Handelsblatt vorliegt. 43 Prozent der befragten Unternehmen berichten demnach von einer schlechteren Lage als vor einem Jahr, nur 14 Prozent von einer besseren. "Die nicht überwundene wirtschaftliche Krise in Deutschland zeigt sich nach wie vor in der insgesamt schlechten Geschäftslage der deutschen Unternehmen", heißt es in der IW-Analyse. In Industrie, Dienstleistungssektor und Bauwirtschaft werde die aktuelle Lage "unterm Strich negativ bewertet". So erwarten 35 Prozent der Firmen für 2026 einen Rückgang der Produktion, während nur 21 Prozent mit einem Anstieg rechnen. (Handelsblatt)
EU - Die EU-Kommission will im Kampf gegen die Folgen der Energiekrise den Verbrauch von Öl und Gas reduzieren und die Strompreise drücken. Das geht aus einem Entwurf der Europäischen Kommission hervor, der in der kommenden Woche vorgestellt werden soll. Er liegt dem Handelsblatt vor. In dem Papier rät die Kommission ihren Mitgliedsländern, nicht Steuern auf Benzin und Diesel zu senken, sondern den öffentlichen Nahverkehr, Strom, Wärmepumpen und E-Autos zu fördern, um schneller von Öl und Gas unabhängig zu werden. Dem Papier zufolge will die Kommission noch im Mai einen Gesetzesvorschlag vorlegen. EU-Mitgliedstaaten sollen verpflichtet werden, Strom günstiger zu besteuern als fossile Energien. (Handelsblatt)
KERNENERGIE - Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat sich für eine erneute gesellschaftliche Debatte über die Rückkehr zur Kernenergie und die Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Reaktoren ausgesprochen. Wie die Rheinische Post berichtet, sagte Spahn am Mittwochabend vor einem Innovationskongress der Unionsfraktion: "Es gibt Studien, die sagen, dass die stillgelegten Reaktoren der letzten Jahre mit um die 9, 10 Milliarden Euro wieder ans Netz gehen könnten." (Rheinische Post)
PRÄMIE - Die Arbeitgeber erwarten, dass erheblich weniger Unternehmen die steuerfreie Prämie über 1.000 Euro an Beschäftigte auszahlen werden als es vor vier Jahren der Fall war. In einem Interview mit Bild sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, "es werden deutlich weniger sein". Beispielsweise habe man vor wenigen Wochen in der chemischen Industrie vereinbart, dass es keine Lohnanpassung in diesem Jahr geben werde. "Die werden jetzt nicht noch sagen bei den vielen 100.000 Beschäftigten, wir zahlen da einfach nochmal oben drauf. Das ist weder in der Kalkulation noch in der Gesamtdynamik des Tarifvertrages." (Bild)
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