MORNING BRIEFING - USA/Asien
14.04.2026 / 08:08 Uhr
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ TAGESTHEMA +++++
Die Verhandlungsbemühungen der USA am Wochenende sind nach Aussage von US-Vizepräsident Vance nützlich gewesen, auch wenn sie nicht zu einem Ende des Konflikts geführt hätten. Vance sagte, die USA hätten "einige Erkenntnisse" darüber gewonnen, wie die Iraner verhandeln, und erklärte, das US-Team habe beschlossen, die Gespräche zu verlassen, da man zu dem Schluss gekommen sei, dass die Iraner nicht befugt waren, ein Abkommen abzuschließen. "Ich glaube, dass hier wirklich ein großer, ein großartiger Deal möglich ist", sagte Vance. "Aber ich denke, es liegt an den Iranern, den nächsten Schritt zu tun." Vance bekräftigte die Position der USA, dass die Straße von Hormus "vollständig offen" sein und das Land sein hochangereichertes Uran aufgeben müsse. "Wir möchten dieses Material komplett aus dem Land schaffen - damit die Vereinigten Staaten die Kontrolle darüber haben."
Derweil wird US-Außenminister Rubio an den von den USA vermittelten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon teilnehmen, die am Dienstag in Washington beginnen sollen, wie ein Vertreter des US-Außenministeriums mitteilte.Hisbollah-Führer Naim Qassem erklärte allerdings am Montag, die Gruppe lehne direkte Gespräche zwischen der libanesischen Regierung und Israel ab und werde den - wie er es nannte - Widerstand gegen die israelische "Aggression" fortsetzen. Der Beamte des Außenministeriums sagte, Israel befinde sich im Krieg mit der Hisbollah, nicht mit dem Libanon, "daher gibt es keinen Grund, warum die beiden Nachbarn nicht miteinander sprechen sollten."
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
12:00 US/Blackrock Inc, Ergebnis 1Q
12:25 US/Johnson & Johnson, Ergebnis 1Q
12:45 US/JP Morgan Chase & Co, Ergebnis 1Q
12:45 US/Wells Fargo & Co, Ergebnis 1Q
14:00 US/Citigroup Inc, Ergebnis 1Q
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
14:30 Erzeugerpreise März
PROGNOSE: +1,1% gg Vm
zuvor: +0,7% gg Vm
Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)
PROGNOSE: +0,4%
zuvor: +0,5% gg Vm
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
zuletzt +/- %
E-Mini-Future S&P-500 6.922,00 -0,0
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.571,75 +0,1
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.983,30 +0,6
Topix-500 (Tokio) 3.750,73 +0,7
Kospi (Seoul) 5.093,54 +2,8
Shanghai-Composite 4.003,84 +0,4
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.706,78 +0,2
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Freundlich - Die Aktienmärkte folgen der festeren Vorgabe der Wall Street. Für Zuversicht sorgt, dass zwischen den Verhandlungsparteien USA und Iran trotz des Abbruchs der Friedensgespräche offenbar weiter Kontakt besteht. Für Kauflaune sorgt vor allem, dass sich die Lage bei den Ölpreisen trotz der Entwicklung um die Straße von Hormus wieder etwas beruhigt hat. Brent-Öl kostet am Dienstag im asiatischen Geschäft rund 98 Dollar. Das sind rund 5 Dollar weniger als am frühen Montag. Klarer Tagesfavorit ist die Börse in Seoul. Der stark technologielastige Kospi macht einen Satz um 3,5 Prozent nach oben und markiert ein Rekordhoch. Antreiber sind die Technologieschwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix mit Gewinnen von 3,9 und 7,9 Prozent. SK Hynix markieren damit ein Rekordhoch. Laut Händlern beflügelt neuer Zuversicht hinsichtlich der Nachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz. Dazu sorge für Rückenwind, dass die Aktie des US-Speicher-Konkurrenten und Entwicklungspartners SanDisk in den Nasdaq-100 aufgenommen werde. Letzteres führe üblicherweise zu Zuflüssen passiver Fonds. Auch andernorts setzen viele Akteure auf Aktien aus dem Technologie-Bereich. Advantest verteuern sich um über 8 Prozent, die Aktie des Technologieinvestors Softbank schießt sogar um über 11 Prozent nach oben. An den chinesischen Börsen geht es etwas ruhiger zu. Hier bremsen durchwachsen ausgefallene Handelsdaten etwas. In Sydney geht es für die Rohstoffaktie BHP es um 3,4 Prozent nach oben. Treiber ist ein Bloomberg-Bericht, wonach China erwägen soll, einige Beschränkungen für Eisenerzlieferungen des Bergbauunternehmens in das Land zu lockern.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 48.218,25 +0,6 +301,68 47.916,57
S&P-500 6.887,24 +1,0 + 69.35 6.816,89
NASDAQ Comp 23.183,74 +1,2 +280,84 22.902,89
NASDAQ 100 25.383,72 +1,1 +267,38 25.116,34
Montag Freitag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,17 Mrd 1,05 Mrd
Gewinner 1.966 1.215
Verlierer 787 1.522
Unverändert 77 89
Fest - Die Stimmung hellte sich im Verlauf trotz der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten auf und die Indizes drehten deutlicher in Plus - auch weil die Ölpreise von den Tageshochs zurückkamen.Der Markt habe trotz der zunächst abgebrochenen Gespräche darauf gesetzt, dass die USA und Iran an den Verhandlungstisch zurückfinden werden. Dazu sagte US-Präsident Trump: "Wir wurden heute Morgen von den richtigen Leuten, den geeigneten Leuten, angerufen, und sie wollen ein Abkommen aushandeln". Mit Blick auf die begonnene Berichtssaison hieß es, die Hoffnung überwiege, dass "Big Tech" die ehrgeizigen Gewinnziele erneut bestätigen werde. Spitzenreiter im S&P-500 waren Softwareaktien, die eine kleine Erholungsrallye erlebten, nachdem sie zuletzt wieder einmal unter der Sorge gelitten hatten, dass KI-Anwendungen Geschäftsmodelle im Softwaresektor gefährden könnten. Goldman Sachs nahm im ersten Quartal zwar mehr ein und verdiente mehr als erwartet, gleichwohl gab die Aktie um 1,9 Prozent nach. Die Einnahmen im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Rohstoffen und Devisen seien gesunken, fanden Händler ein Haar in der Suppe. Sandisk schossen um 11,8 Prozent nach oben mit der Nachricht, dass die Aktie des Speichermedienherstellers in den Nasdaq-100-Index aufgenommen wird.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,78 -0,02 3,85 3,77 5 Jahre 3,91 -0,03 3,99 3,91 10 Jahre 4,29 -0,02 4,36 4,29
Die Renditen der US-Staatsanleihen gaben nach, weil die US-Blockade der Straße von Hormus nach Aussage von Marktteilnehmern mehr Sorgen um das Wirtschaftswachstum als um die Inflation aufwarf. Die Terminmärkte preisten weiterhin eine längere Zinssenkungspause der Fed ein Die Rendite der zehnjährigen Anleihe fiel um 2 Basispunkt auf 4,29 Prozent.
DEVISEN
zuletzt +/- % 00:00 Mo, 09:07 % YTD
EUR/USD 1,1765 +0,1 1,1757 1,1687 +0,2
EUR/JPY 187,23 -0,1 187,47 186,64 +1,8
EUR/GBP 0,8700 -0,0 0,8702 0,8713 -0,2
USD/JPY 159,13 -0,2 159,44 159,67 +1,6
USD/KRW 1.481,40 +0,2 1.479,08 1.488,30 +2,8
USD/CNY 6,8181 -0,2 6,8303 6,8327 -2,5
USD/CNH 6,8148 -0,0 6,8176 6,8316 -2,3
USD/HKD 7,8317 +0,0 7,8302 7,8313 +0,6
AUD/USD 0,7083 -0,2 0,7094 0,7048 +6,2
NZD/USD 0,5874 +0,1 0,5866 0,5831 +2,0
BTC/USD 74.307,27 +1,5 73.195,84 70.970,26 -15,3
Der Dollar verbuchte zunächst als Fluchtwährung in Krisenzeiten wieder etwas Zulauf, fiel im Handelsverlauf mit den weiter dominierenden Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg und den sinkenden US-Marktzinsen aber wieder zurück und gab unter dem Strich nach. Der Dollarindex fiel um 0,3 Prozent.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.765,05 +0,5 25,87 4.739,18
Silber 76,88 +1,7 1,31 75,58
Platin 2.074,24 +0,2 3,68 2.070,56
Die Gold- und Silberpreise gaben ganz leicht nach. Gold verlor 0,1 Prozent und Silber 0,5 Prozent.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 97,29 -1,8 -1,79 99,08
Brent/ICE 98,49 -0,9 -0,87 99,36
Die Ölpreise zogen im frühen Geschäft am Montag stark an, nachdem die USA am Wochenende die Verhandlungen in Islamabad mit Iran abgebrochen hatten und dazu ihrerseits erklärt hatte, die Straße von Hormus abzuriegeln, insbesondere für Schiffe aus dem Iran. Im Verlauf und später im US-Handel kamen die Preise aber wieder spürbar zurück, weil weiter die Hoffnung dominierte, dass es noch zu einer Vereinbarung kommen könnte, zumal beide Seiten offenbar weiter in Kontakt stehen. f etwas zurück. Das Barrel Brentöl kostete im späten US-Handel 98,26 Dollar, rund 3 Prozent mehr als am Freitag. Im Tageshoch waren es 103 Dollar gewesen.
+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR +++++
CHINA - Außenhandel
Das chinesische Exportwachstum hat sich im März nach einem starken Jahresstart spürbar verlangsamt. Die Ausfuhren stiegen um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, nachdem sie im Zeitraum Januar und Februar noch um 21,5 Prozent zugelegt hatten. Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 8,0 Prozent gerechnet. Die Importe legten dagegen um 27,8 Prozent zu nach einem Anstieg um 19,8 Prozent in den ersten beiden Monaten. Hier hatten Ökonomen 7,0 Prozent Wachstum prognostiziert.
CLEANAWAY WASTE MANAGEMENT
Der australische Entsorgungskonzern seine Jahresergebnisprognose gesenkt und dies mit höheren Kraftstoffpreisen und gestiegenen Logistikkosten aufgrund des Iran-Konflikts begründet.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/cbr/ros/gos
(END) Dow Jones Newswires
April 14, 2026 02:08 ET (06:08 GMT)
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