Radew: EZB sollte rechtzeitig handeln

07.04.2026 / 08:07 Uhr

DOW JONES--Die Europäische Zentralbank (EZB) muss nach Aussage des bulgarischen EZB-Ratsmitglieds Dimitar Radew rechtzeitig handeln, wenn sich eine Ausbreitung der Energiepreisinflation auf das gesamte Preisgeschehen andeuten sollte. "Zum jetzigen Zeitpunkt sind Folgewirkungen noch nicht deutlich erkennbar, das Risiko sollte jedoch nicht unterschätzt werden", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn die vorliegenden Daten eindeutig in diese Richtung deuteten, sollte die EZB bereit sein zu reagieren. Der Zeitpunkt jeglicher Maßnahmen hänge von der Aussagekraft und Konsistenz der Daten ab. Eine der wichtigsten Lehren aus dem Jahr 2022 sei, dass letztlich nicht der Ursprung der Inflation entscheidend sei, sondern ob sie sich verfestige.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha

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April 07, 2026 02:06 ET (06:06 GMT)

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