FEIERTAGS-ÜBERBLICK/03. April 2026

03.04.2026 / 17:03 Uhr

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen aus dem Feiertagsprogramm von Dow Jones Newswires.

Trumps Haushaltsentwurf sieht Verteidigungsausgaben von 1,5 Bill USD vor

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag eine Zusammenfassung seines Haushaltsentwurfs für das Geschäftsjahr 2027 veröffentlicht. Er sieht Verteidigungsausgaben in Höhe von 1,5 Billionen US-Dollar vor - der mit Abstand höchste Betrag in der modernen Geschichte. In dem Entwurf fehlten noch viele Details, darunter die Gesamtausgaben und längerfristige Einnahmenprognosen. Der Entwurf für die Militärausgaben umfasst 1,1 Billionen Dollar für das Verteidigungsministerium im nächsten Geschäftsjahr sowie weitere 350 Milliarden Dollar für kritische Munition, den Ausbau der industriellen Rüstungsbasis und andere Belange. Trump hatte bereits im Januar einen Verteidigungshaushalt in Höhe von 1,5 Billionen Dollar angekündigt, noch bevor die USA groß angelegte Luftangriffe auf den Iran starteten.

OpenAI kauft Technology-Talkshow TBPN

OpenAI steigt in das Geschäft mit täglichen Nachrichten ein. Der ChatGPT-Entwickler gab bekannt, dass er TBPN übernommen hat - eine Online-Talkshow, die mit Bloomberg und CNBC bei der minütlichen Analyse von Technologie-Nachrichten und Interviews mit Führungskräften konkurrieren will. Zu den Konditionen der Transaktion wollte sich OpenAI nicht äußern.

Microsoft investiert 10 Mrd USD in KI-Infrastruktur in Japan

Microsoft plant, in den nächsten vier Jahren 10 Milliarden US-Dollar in Japan zu investieren. Gemeinsam mit Partnern will der US-Softwarekonzern eine Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) aufbauen und Initiativen zur Cybersicherheit stärken. Der Investitionsplan ziele darauf ab, das Ziel von Premierministerin Sanae Takaichi zu unterstützen, die wirtschaftliche Sicherheit des Landes zu stärken und Wachstumsinvestitionen in Spitzentechnologien zu fördern, teilte Microsoft mit.

Xi entmachtet Politbüro-Mitglied in Ausweitung der Säuberungswelle

Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat innerhalb von weniger als sechs Monaten ein drittes Mitglied des Politbüros, des höchsten Entscheidungsgremiums des Landes, entlassen. Damit setzte Xi eine schonungslose Säuberungsaktion fort, die die höchsten Machtkreise in Peking erschüttert hat. Gegen Ma Xingrui, der von Ende 2021 bis Juli vergangenen Jahres oberster Funktionär in der westlichen Region Xinjiang war, wurde wegen des Verdachts schwerwiegender Verstöße gegen die Parteidisziplin und staatliche Gesetze ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Private-Equity-Fundraising auf dem niedrigsten Stand seit 10 Jahren

Die Flaute beim Fundraising in der Private-Equity-Branche hat sich im ersten Quartal fortgesetzt. Grund dafür sind Turbulenzen an den Private-Credit- und Software-Märkten sowie die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran. In den ersten drei Monaten des Jahres sammelten Private-Equity-Firmen weltweit 86 Milliarden US-Dollar für Buyout-, Wachstums- und Turnaround-Fonds ein. Damit steuert die Branche laut dem Datenanalysehaus Pitchbook darauf zu, sogar das enttäuschende Gesamtergebnis des Vorjahres von insgesamt 423,4 Milliarden Dollar zu unterbieten.

Kuba lässt im Zuge von Gesprächen mit den USA 2.010 Gefangene frei

Kubas kommunistische Regierung hat am Donnerstag angekündigt, 2.010 Häftlinge aus ihren Gefängnissen zu entlassen. Dies sei eine "humanitäre und souveräne Geste" während der laufenden Verhandlungen mit der US-Regierung. Die Freilassung der Gefangenen, die zeitlich mit den Osterfeierlichkeiten zusammenfällt, erfolgt, nachdem Papst Leo XIV. seine Besorgnis über die sich verschlechternden Bedingungen in Kuba geäußert hatte - wo Treibstoffmangel die Stromausfälle verschärft hat - und die USA sowie Kuba aufforderte, ihre Differenzen durch Dialog zu lösen. Die Ankündigung aus Havanna erfolgt, nachdem die USA diese Woche einem russischen Öltanker mit einer Ladung von 700.000 Barrel erlaubt haben, im Hafen der Hauptstadt anzulegen.

EU prüft Auswirkungen von Trumps Zolländerungen

Die Europäische Union prüft die Auswirkungen der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die bestehenden Zölle auf Stahlimporte aus der EU zu überarbeiten. "Wir bewerten die Folgen für EU-Exporte, die eine breite Palette von Produkten betreffen, darunter Bierdosen, bestimmte Kosmetika, Maschinen und Einzelteile, landwirtschaftliche Geräte und Motorräder", sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission. Nach den Plänen werden Fertigerzeugnisse, die mit importiertem Stahl, Aluminium und Kupfer produziert wurden, mit einem Zoll von 25 Prozent belegt. Für Stahl-, Aluminium- und Kupferprodukte in Standardqualität gilt weiterhin ein Zollsatz von 50 Prozent, während Produkte, bei denen der Anteil dieser Metalle am Gesamtgewicht weniger als 15 Prozent beträgt, nicht mit einem Zoll belegt werden. Sie unterliegen aber Trumps separatem, globalem Mindestzoll von 10 Prozent.

US-Beschäftigung steigt im März stärker als erwartet

Die Zahl der Beschäftigten in den USA ist im März deutlich stärker gestiegen als erwartet, während die Arbeitslosenquote nahezu stabil blieb. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat 178.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs um 59.000 erwartet. Zuwächse waren im Gesundheitswesen, im Baugewerbe sowie im Transport- und Lagersektor zu verzeichnen. Die separat erhobene Arbeitslosenquote lag bei 4,3 (Vormonat: 4,4) Prozent, während Ökonomen eine Quote von 4,4 Prozent erwartet hatten.

USA/Einkaufsmanagerindex Dienstleistung März 49,8 - S&P Global

FR/Industrieproduktion Jan rev +0,2% (vorl: +0,5%) gg Vm

FR/Industrieproduktion Feb -0,7% gg Vm

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/sha

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April 03, 2026 11:02 ET (15:02 GMT)

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