PRESSESPIEGEL/Unternehmen
02.04.2026 / 07:54 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
LUFTHANSA - Die Deutsche Lufthansa spürt erste Anzeichen, dass wegen des Irankriegs und der Blockade der Straße von Hormus in einzelnen Weltregionen Kerosin knapp werden kann. "Wenn Knappheiten bei der Kerosinversorgung auftreten, zeigen sie sich voraussichtlich zuerst außerhalb Europas", sagte der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr der Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). "Die ersten Flughäfen in Asien nehmen keine zusätzlichen Flüge mehr an." Flüge, die ohnehin im Plan stehen, werden durchgeführt. Der Konzern und andere Airlines hatten aber auch erwogen, zusätzliche Flüge aufzulegen, um eine Alternative zu Reisen mit Fluggesellschaften aus dem Emiraten und Umstiegen dort, anzubieten. "Wenn die Blockade noch länger anhält, kann das Thema kritisch werden. Darauf müssen wir uns jetzt vorbereiten, sagte Spohr. "(FAZ)
RWE - Der Energiekonzern RWE arbeitet mit dem Land Hessen an einem Zukunftskonzept für den Standort des früheren Atomkraftwerks Biblis. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen im hessischen Landtag hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. Auch ein möglicher Kauf von Flächen durch das Land soll eine Rolle spielen. RWE sucht derzeit Strategien für seine ehemaligen Atomstandorte. Für den Konzern geht es darum, neue Geschäftsmodelle für die Flächen zu finden, alte Anlagen zu Geld zu machen - und teils auch, Rückbauverpflichtungen zu reduzieren. (Handelsblatt)
AMPRION - Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion macht sich derzeit nur begrenzt Sorgen, dass die geopolitische Lage den deutschen Stromnetzausbau aufhalten könnte, indem etwa durch gestörte Lieferketten Investitionskosten und Zeitpläne durcheinandergeraten. "Wir haben sehr früh mit einer langfristigen Kapazitätssicherungsstrategie begonnen", sagte Amprions Finanzchef Peter Rüth vor Journalisten im Zuge der Bekanntgabe der Jahresbilanz für 2025. Amprion habe "alles kritische Equipment bis nahezu 2034 in den Büchern". Auch spüre das Unternehmen in der Folge des Krieges in Iran aktuell "noch keine Lieferengpässe". Aber: "Wir wissen nicht genau, wie lange dieser Konflikt dauert und - wenn er länger anhält - wie dann konkret die Auswirkungen sein werden." (FAZ)
ANTHROPIC -. Das US-Unternehmen Anthropic hat versehentlich den Quellcode seines KI-Agenten Claude Code veröffentlicht. Ein Sprecher bestätigte dem Handelsblatt den Vorfall. "Eine Veröffentlichung von Claude Code enthielt heute einen Teil des internen Quellcodes. Es waren keine sensiblen Kundendaten oder Anmeldedaten betroffen", erklärte er. Es handele sich dem Sprecher zufolge um "ein Problem bei der Veröffentlichung, das durch menschliches Versagen verursacht wurde, nicht um eine Sicherheitslücke". Das Unternehmen ergreife Maßnahmen, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Die physische Versorgungssicherheit mit Platin, Palladium und Rhodium, die zur Beschichtung von Autokatalysatoren benötigt werden, hat für den Volkswagen-Konzern Vorrang vor der reinen Preisoptimierung. Wenn Volkswagen am Edelmetallmarkt tätig wird, dann diene das ausschließlich zur Absicherung der Produktion - "niemals zu spekulativen oder Investment-Zwecken", stellte Tim Schwerdtfeger, Rohstoff- und Devisenhändler in Diensten des Autobauers, in einem Vortrag auf dem "Zukunftsforum Edelmetalle" in Frankfurt klar. Die physische Versorgungssicherheit und damit die Planungssicherheit habe für VW stets Vorrang vor der reinen Preisoptimierung. (Börsen-Zeitung)
AMAZON - Amazon befindet sich in Gesprächen über die Übernahme der Satelliten-Telekommunikationsgruppe Globalstar - ein Deal, der die Bemühungen des E-Commerce-Riesen stärken würde, ein eigenes Satellitengeschäft im niedrigen Erdorbit aufzubauen. Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen verhandeln beide Seiten nach langen Gesprächen noch über einige der komplexen Aspekte des Deals. Ein erschwerender Faktor sei der 20-prozentige Anteil von Apple an Globalstar, was Verhandlungen zwischen Amazon und Apple erforderlich mache, so die Personen. Die Übernahme der Satellitengruppe würde Amazons Bestrebungen beschleunigen, mit Elon Musks SpaceX und dessen orbitalem Internetdienst Starlink zu konkurrieren. Es sei noch keine endgültige Vereinbarung getroffen worden, und die Gespräche könnten sich noch ändern oder scheitern, warnten die Personen. (Financial Times)
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