MORNING BRIEFING - USA/Asien
27.03.2026 / 07:45 Uhr
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ TAGESTHEMA +++++
US-Präsident Trump setzt die Angriffe auf den Energiesektor Irans für 10 Tage aus, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre am Freitag abgelaufen. "Auf Ersuchen der iranischen Regierung möge diese Erklärung als Bestätigung dienen, dass ich die Zerstörung von Energieanlagen um 10 Tage bis Montag, den 6. April 2026, um 20 Uhr Eastern Time, aussetze", schrieb Trump in den sozialen Medien. Er sagte, die Gespräche liefen und "sie verlaufen sehr gut."
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
Keine wichtigen Termine angekündigt.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
15:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) März
PROGNOSE: 54,0
1. Umfrage: 55,5
zuvor: 56,6
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 6.559,25 +0,5 E-Mini-Future Nasdaq-100 23.926,25 +0,6 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.516,30 -0,1 Topix-500 (Tokio) 2.846,15 +0,2 Kospi (Seoul) 5.438,87 -0,4 Shanghai-Composite 3.912,80 +0,6 Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.056,63 +0,8
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Mit keiner klaren Tendenz haben sich die asiatischen Aktienmärkte am letzten Handelstag der Woche gezeigt. Dabei erholten sich die Indizes von anfänglichen Verlusten, als die schwachen US-Vorgaben belastet hatten. Auslöser für diese Entwicklung waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Dieser hat die Angriffe auf den Energiesektor Irans für 10 Tage ausgesetzt, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre am Freitag abgelaufen. Gleichwohl herrscht weiter Skepsis, ob es tatsächlich eine Einigung zwischen den USA und dem Iran geben wird, denn beide Seiten bleiben bislang bei ihren Maximalforderungen. Die Unsicherheit bleibt damit hoch, hieß es. Der Kospi in Seoul verlor 0,4 Prozent, nachdem er zu Handelsbeginn noch knapp 3 Prozent im Minus gelegen hatte. Auf Wochensicht steht für den Index ein Minus von knapp 6 Prozent zu Buche. Auch der Nikkei-225 in Tokio erholte sich von anfänglichen Abgaben und schloss 0,4 Prozent im Minus. An den chinesischen Märkten ging es für den Shanghai-Composite und den Hang-Seng-Index dagegen nach oben. Die Ölpreise kamen zwischenzeitlich leicht zurück, zeigten sich aber schließlich kaum verändert. Der Markt steht den Bemühungen der USA, ein Ende des Konflikts mit dem Iran auszuhandeln, weiterhin skeptisch gegenüber, hieß es.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 45.960,11 -1,0 -469,38 46.429,49
S&P-500 6.477,16 -1,7 -114,74 6.591,90
NASDAQ Comp 21.408,08 -2,4 -521,74 21.929,83
NASDAQ 100 23.587,00 -2,4 -575,98 24.162,98
Donnerstag Mittwoch
Umsatz NYSE (Aktien) 1,16 Mrd 1,17 Mrd
Gewinner 791 1.937
Verlierer 1.987 824
Unverändert 52 70
Sehr schwach - Mangels Anzeichen für Fortschritte bei den Bemühungen, den Krieg im Iran zu beenden, machte sich nach dem Hoffnungsschimmer zuvor Ernüchterung breit. Der Markt bleibe in Alarmbereitschaft, hieß es. Dazu kamen wieder deutlich höhere Ölpreise und steigende Marktzinsen als Belastungsfaktor. Während US-Präsident Trump nicht müde wird zu behaupten, der Iran bitte um einen Deal zur Beendigung des Krieges, berichteten iranische Medien, dass neben der Straße von Hormus auch die Meerenge Bab al-Mandeb blockiert werden könnte. Das trieb die Ölpreise nach oben und schürte wieder Inflations- und damit auch Zinserhöhungssorgen. Alphabet sanken um 3,4 und Meta um 7,9 Prozent, nachdem eine 20-jährige Klägerin einen Social-Media-Prozess gegen Meta Platforms und Googles YouTube gewonnen hatte mit dem Vorwurf, die Apps seien so gestaltet, dass sie abhängig machten und für Jugendliche schädlich seien. Laut der Jury handelten der Instagram-Eigentümer Meta und YouTube fahrlässig, weshalb sie zur Zahlung von 3 Millionen Dollar an die Klägerin verurteilt wurden. Der Ausgang könnte wegweisend sein für hunderte weitere Klagen ähnlicher Art. Aktien von Speicherherstellern wie Sandisk und Micron Technology gaben weiter nach um 11,0 bzw. 6,9 Prozent. Hintergrund ist, dass Google diese Woche TurboQuant veröffentlichte, einen Algorithmus zur künstlichen Intelligenz-Kompression, der angeblich den Speicherbedarf um das Sechsfache reduziert. Brown-Forman schossen um 9,6 Prozent nach oben. Laut einem Bloomberg-Bericht befasst sich der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard mit einer Übernahme des US-Konkurrenten, dem Hersteller des Jack Daniel's Whiskeys.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,00 +0,12 4,00 3,89 5 Jahre 4,11 +0,12 4,11 3,99 10 Jahre 4,43 +0,10 4,43 4,34
Die Renditen stiegen mit den durch den Ölpreisschock verbundenen Inflations- und Zinserhöhungssorgen kräftig, im Zehnjahresbereich um 10 Basispunkte auf 4,43 Prozent. Dazu hob die OECD ihre Inflationsprognose für die USA von 3,0 auf 4,2 Prozent an und erklärte, die Weltwirtschaft dürfte einen erheblichen Rückschlag erleiden, falls die Energiepreise über längere Zeit hoch blieben.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mi, 08:21 % YTD EUR/USD 1,1537 +0,1 1,1526 1,1601 -1,8 EUR/JPY 184,22 +0,0 184,18 184,44 +0,1 EUR/GBP 0,8648 +0,0 0,8646 0,8662 -0,8 USD/JPY 159,65 -0,1 159,80 158,97 +1,9 USD/KRW 1.507,90 +0,0 1.507,26 1.498,30 +4,7 USD/CNY 6,9115 +0,0 6,9107 6,8937 -1,2 USD/CNH 6,9175 -0,0 6,9184 6,8965 -0,8 USD/HKD 7,8316 +0,1 7,8250 7,8234 +0,6 AUD/USD 0,6901 +0,3 0,6884 0,6974 +3,4 NZD/USD 0,5772 +0,2 0,5760 0,5816 +0,3 BTC/USD 68.732,07 -0,3 68.968,40 71.086,90 -21,6
Der Dollar war weiter gesucht, zum einen in seiner Funktion als sicherer Hafen, zum anderen, weil Öl überwiegend in Dollar abgerechnet wird, weshalb bei steigenden Ölpreisen mehr Dollar nachgefragt werden. Dazu stützten ihn deutlich höhere US-Renditen. Der Euro ging zuletzt mit 1,1521 Dollar um.
i++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.464,69 +2,0 85,68 4.379,01 Silber 69,99 +2,9 1,96 68,03 Platin 1.884,70 +3,1 57,45 1.827,25
Der Goldpreis gab kräftig nach, wobei der Dollar bremsend wirkte, weil er das Edelmetall für Käufer aus dem Nichtdollarraum verteuert. Die Feinunze verbilligte sich um 152 auf 4.352 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 93,98 -0,5 -0,50 94,48 Brent/ICE 107,88 -0,1 -0,13 108,01
Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 5,4 Prozent auf 107,74 Dollar je Barrel angesichts ausbleibender Fortschritte bei den Bemühungen um einen Frieden im Iran und Meldungen, der Iran könnte eine weitere wichtige Schifffahrtsroute blockieren.
+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR +++++
IRAN-KRIEG
Das Pentagon prüft die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten. Damit sollen US-Präsident Trump mehr militärische Optionen an die Hand gegeben werden, trotz seiner Erwägungen von Friedensgesprächen mit Teheran. Dies sagten Vertreter des Verteidigungsministeriums, die mit der Planung vertraut sind.
US-NOTENBANK
Der Krieg im Iran und der daraus resultierende Schock für den Ölmarkt bedeuten für Fed-Gouverneurin Lisa Cook, dass die erhöhte Inflation, und nicht der Arbeitsmarkt, im Mittelpunkt des Interesses der US-Notenbank steht. In einem moderierten Gespräch an der Yale University sagte Cook, dass die beiden wirtschaftlichen Ziele, die die Fed verfolgt, nun weitgehend ausgeglichen seien. Sie fügte jedoch hinzu, dass der Nahostkonflikt die Inflation zum relevanteren der beiden Themen gemacht habe.
Die US-Notenbank ist auf Kurs, ihre monatlichen Käufe von Staatsanleihen nach Mitte April deutlich zu reduzieren. Roberto Perli von der New Yorker Fed, der für das Wertpapierportfolio der Zentralbank zuständig ist, bekräftigte in einer Rede in New York die bisherigen Prognosen, wonach das Volumen der monatlich gekauften Staatsanleihen voraussichtlich sinken wird, sobald der Zeitraum für die Abgabe der US-Einkommenssteuererklärungen im nächsten Monat endet.
GELDPOLITIK MEXIKO
Die Bank von Mexiko hat in einer geteilten Entscheidung ihren Leitzins gesenkt und angekündigt, den Zeitpunkt für eine weitere Zinssenkung in der Zukunft zu prüfen. Das fünfköpfige Direktorium stimmte mit 3 zu 2 Stimmen dafür, das Ziel für den Übernachtzinssatz um einen Viertelprozentpunkt auf 6,75 Prozent zu senken und damit nach einer Pause im Februar die geldpolitische Lockerung wieder aufzunehmen. Analysten waren uneins darüber, ob die Zentralbank angesichts des jüngsten Anstiegs der Inflation und möglicher Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten die Pause verlängern oder den Lockerungszyklus wieder aufnehmen würde.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/cln/ros
(END) Dow Jones Newswires
March 27, 2026 02:45 ET (06:45 GMT)
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