MARKT USA/Wall Street von Diplomatie im Nahostkonflikt gestützt

25.03.2026 / 12:02 Uhr

Das Geschehen an der Wall Street bleibt eng mit dem Irankrieg korreliert. Am Mittwoch deutet der Aktienterminmarkt mit neuen diplomatischen Vorstößen zur Beendigung des Krieges einen freundlichen Handelsbeginn am Kassamarkt an - begünstigt von um rund 5 Prozent nachgebenden Erdölpreisen. Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkteplan zur Beendigung des Krieges übermittelt und dabei weitgehend frühere Bedingungen wiederholt. Der Iran wird aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, jegliche Plutonium-Anreicherung auf iranischem Boden zu beenden, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug sollen mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.

Zwar haben Vertreter des iranischen Regimes die Forderungen zurückgewiesen. Allerdings wird für Marktteilnehmer deutlich, dass hinter den Kulissen intensiv an einer diplomatischen Lösung des Konflikts gearbeitet wird. "Der Aktienmarkt befindet sich in einer Warteschleife, während er auf die nächste Entwicklung im Iran-Konflikt wartet, und es ist klar, dass Anleger noch nicht bereit sind, auf die weitere Richtung dieses Konflikts zu wetten", sagte Chefmarktstratege Paul Stanley von Granite Bay Wealth Management. Der Markt preise aktuell lediglich die nächsten Schritte ein.

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March 25, 2026 07:01 ET (11:01 GMT)

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