PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
12.03.2026 / 06:12 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
FERNREISEN - Der Irankrieg verteuert Fernreisen. So kosten etwa Urlaubsflüge nach Thailand jetzt mehr als 3.000 Euro. Grund sind die anhaltenden Probleme der Luftfahrtdrehkreuze in den Golfstaaten. Fluglinien wie Emirates, Etihad und Qatar Airways beförderten einen großen Teil der europäischen Asientouristen, haben derzeit nur begrenzte Flugverbindungen im Angebot. Europäische Airlines wie die Lufthansa haben damit auf der Strecke weniger Wettbewerb und können so höhere Preise durchsetzen. Thailand meldet viel weniger Urlauber und fürchtet eine Tourismuskrise. (Handelsblatt)
ZOLLABKOMMEN - BMW-Chef Oliver Zipse kritisiert die EU und fordert eine schnelle Verabschiedung des Zollabkommens mit den USA, das Brüssel und Washington im vergangenen Sommer ausgehandelt haben. "Lasst uns den Turnberry-Deal, der im August in Schottland zwischen der EU und den USA vereinbart wurde, auch auf der europäischen Seite endlich umsetzen", sagte Zipse der Süddeutschen Zeitung. Damit würden die USA ihre Zölle auf EU-Waren bei 15 Prozent begrenzen, die EU würde die Zölle auf 0 Prozent senken. "Wir zahlen gerade beide Zölle: 15 Prozent 'neue' Zölle für Importe in die USA und 10 Prozent 'alte' Zölle für die Fahrzeuge, die wir aus unserem US-Werk in South Carolina nach Europa bringen. Das ist nicht unsere Vorstellung dieses Deals", fügte Zipse an. "Viele hadern zurzeit mit der Brüsseler Verhandlungsstrategie." (Süddeutsche Zeitung)
KEROSIN - Neben dem hohen Ölpreis beschäftigt Airline-Manager und Branchenexperten noch eine andere Frage: Wird Flugbenzin bald knapp? Es ist ein Worst-Case-Szenario, eine Situation, die im schlimmsten aller Fälle eintreten könnte: Sollten die Ölpreise länger hoch bleiben, könnte das dazu führen, dass Fluggesellschaften Tausende Flugzeuge parken müssten, schreiben Michael Linenberg, Shannon Doherty und Doug Runte von der Deutschen Bank in einer aktuellen Branchenanalyse zur Luftfahrt. Finanzschwache Airlines könnten gar gezwungen sein, ihren Betrieb komplett einzustellen. (Handelsblatt)
BUNDESBANK - Umzug statt Sanierung und Umbau: Die Bundesbank gibt ihre historische Zentrale im Frankfurter Norden endgültig auf. Statt das brutalistische Betongebäude zu sanieren und umzubauen wie bislang geplant soll eine neu gebaute oder kernsanierte Immobilie in der Innenstadt gekauft werden. "Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung hat klar ergeben, dass der Kauf einer Immobilie deutlich kostengünstiger ist als eine Unterbringung der Bundesbankzentrale am bisherigen Standort", erklärte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. Die Goldreserven hingegen ziehen nicht mit: Sie bleiben in Bockenheim. Die entsprechende Entscheidung des Vorstands dazu fiel am Dienstag. (Börsen-Zeitung)
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March 12, 2026 01:12 ET (05:12 GMT)
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