Airbus muss A320-Produktion wegen Triebwerksengpässen etwas drosseln

19.02.2026 / 06:58 Uhr

DOW JONES--Der Flugzeugbauer Airbus hat wegen der Engpässe bei Triebwerkslieferungen von Pratt & Whitney seine Produktionspläne für die beliebte Schmalrumpfflugzeug-Baureihe A320 leicht gedrosselt. Pratt & Whitney habe bisher keine feste Zusage für die von Airbus bestellten Triebwerke gemacht, diese wirke sich negativ auf die Prognose für dieses Jahr und den Produktionsanstieg aus, teilte der DAX-Konzern mit.

Airbus geht nun davon aus, bis Ende 2027 eine Produktionsrate von 70 bis 75 Flugzeugen pro Monat zu erreichen, die sich danach bei 75 Maschinen stabilisieren werde. Bisher hatte der Konzern für 2027 die Fertigung von 75 A320 pro Monat angepeilt.

Die Produktionsrate des Großraumflugzeugs A330 soll weiterhin bis 2029 von aktuell vier auf fünf Maschinen pro Monat steigen. Für das größeres Modell A350 strebt Airbus weiterhin zwölf pro Monat im Jahr 2028 an.

Die Fertigung des kleinsten Passagierflugzeugmodell A220, die der Konzern im Oktober wegen Verzögerungen beim US-Zulieferer Spirit Aerosystems drosseln musste, soll nun bis 2028 von aktuell zwölf auf 13 Maschinen steigen. Die Produktionspläne würden nach wie vor durch die Integration der Arbeitspakete von Spirit Aerosystems und das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bestimmt.

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DJG/sha/cbr

(END) Dow Jones Newswires

February 19, 2026 00:57 ET (05:57 GMT)

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