PRESSESPIEGEL/Unternehmen

16.02.2026 / 06:42 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

VOLKSWAGEN - Der Autobauer Volkswagen blieb 2025 in allen deutschen Fahrzeugwerken hinter seinen internen Kostenzielen zurück. Das erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Werden die Ziele bis Ende 2026 nicht erreicht, drohen erneut Debatten über mögliche Werksschließungen. Ein Sprecher erklärte, VW sei "auf einem guten Weg", die vereinbarten Ziele bei konsequenter Umsetzung zu schaffen. Gegenüber dem Vorjahr seien die Kosten im Schnitt um 30 Prozent gesunken. Zielstände kommuniziert VW nicht. (Handelsblatt)

DWS - Die Fondsgesellschaft DWS bekommt nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) eine neue Leiterin für Strategie und Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A). Der bisherige Spartenchef Florian Stanienda habe beschlossen, DWS mit Wirkung zum 31. März 2026 zu verlassen, heißt es in einer Mitteilung, welche Vorstandsvorsitzender Stefan Hoops diese Woche an Mitarbeiter schickte. Ein DWS-Sprecher bestätigte das Schreiben auf Anfrage. Es sei auch schon eine Nachfolgerin benannt: Michelle Berges, die im Büro des Vorstandschefs arbeitet. Sie trete die neue Funktion am 1. März an. Stanienda arbeitet seit beinahe 20 Jahren für den Investmentfonds, der zur Gruppe der Deutschen Bank gehört, und hatte zuvor sieben Jahre bei der Deutschen Bank verbracht. Für DWS war er maßgeblich am Börsengang beteiligt. Er werde neue Herausforderungen suchen, hieß es in der internen Mail weiter. Berges war maßgeblich an der Vorbereitung des DWS-Strategietags 2022 beteiligt. (FAZ)

UBER - Uber wird im Laufe des Jahres 2026 seine Lieferdienste in Märkten wie Österreich, Dänemark, Finnland und Norwegen einführen. Dies ist Teil einer Offensive, die in den kommenden drei Jahren zusätzliche Bruttobuchungen in Höhe von 1 Milliarde Dollar einbringen soll. Susan Anderson, Global Head of Delivery bei Uber, sagte der Financial Times, es sei an der Zeit, in Europa "die Dinge aufzumischen". Mit seiner Expansion wird Uber in mehreren seiner Kernmärkte gegen das in Finnland ansässige Unternehmen Wolt antreten, das 2022 vom US-amerikanischen Lieferdienst-Riesen Doordash übernommen wurde. "Wir freuen uns sehr über den Eintritt in sieben neue Märkte, in denen es sich der Platzhirsch bequem gemacht hat", sagte Anderson. "Wir denken, es ist an der Zeit, die Messlatte höher zu legen, die Dinge aufzumischen und in der gesamten Kategorie einen besseren Mehrwert zu bieten." Der Schritt, der auch eine Expansion nach Tschechien, Griechenland und Rumänien umfasst, erfolgt inmitten einer Konsolidierungswelle auf dem hart umkämpften europäischen Markt für Essenslieferungen. (Financial Times)

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February 16, 2026 00:41 ET (05:41 GMT)

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