PRESSESPIEGEL/Unternehmen

12.01.2026 / 06:56 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

MERCEDES-BENZ-Der Premiumautohersteller passt seine Strategie beim autonomen Fahren an. Mercedes-Benz stellt Pläne für autonome Assistenzsysteme, die das freihändige Fahren ermöglichen, vorerst zurück. So soll in der überarbeiteten Oberklassenlimousine S-Klasse das Fahren auf dem sogenannten Level 3, bei dem der Mensch am Steuer Filme schauen kann, nicht mehr verfügbar sein, heißt es aus Konzernkreisen. Die neue S-Klasse wird Ende Januar vorgestellt. Stattdessen will sich der Konzern zunächst verstärkt auf automatisierte Fahrerassistenten konzentrieren, bei denen der Fahrer jederzeit aufmerksam bleiben muss. (Handelsblatt)

VW - Volkswagen will mit der neuen Markengruppen-Struktur in der Produktion bis zum Jahr 2030 eine Milliarde Euro sparen. Das erfuhr die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche aus Konzernkreisen. Die Pläne von Brand-Group-Core-Chef Thomas Schäfer sehen vor, 600 Millionen Euro beim Personal und 400 Millionen in der Fertigung selbst einzusparen, etwa durch die gemeinsame Nutzung von Plattformen, hieß es. Die Maßnahmen sind Teil der Performance-Programme der Marken. In der Brand Group Core sind die Volumenhersteller VW Pkw, Seat/Cupra, Skoda und VW Nutzfahrzeuge gebündelt. Die neue Struktur sieht vor, dass die Werke regional gemanagt werden statt von den Marken. Begonnen hat der Umbau bereits in Spanien und Portugal. (Automobilwoche)

WIRECARD - Für den früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun zeichnet sich eine Verurteilung zu einer Haftstrafe von mehr als zehn Jahren ab. Das geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) München hervor, der dem Handelsblatt vorliegt. Mit der Entscheidung vom 4. Dezember wies das OLG eine Beschwerde Brauns gegen seine Untersuchungshaft ab. Demnach habe sich der Tatverdacht nach mehr als 230 Hauptverhandlungsterminen weiter verdichtet. Das Urteil könnte im Laufe des zweiten Quartals gesprochen werden. (Handelsblatt)

N26 - Der Streit zwischen der Digitalbank N26 und Arbeitnehmervertretern über die Mitbestimmung entscheidet sich bald vor dem Bundesgerichtshof (BGH): Betriebsräte von drei Gesellschaften der Digitalbank wollen nach zwei gescheiterten Versuchen nun höchstrichterlich durchsetzen, dass auch Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat des Unternehmens sitzen müssen. In erster Instanz vor dem Landgericht Berlin hatten sich die Betriebsräte Ende 2024 nicht durchsetzen können. Nun befindet sich das Verfahren nach Handelsblatt-Informationen in der nächsten Instanz. (Handelsblatt)

OTTO - Durch eine strategische Zusammenarbeit mit dem US-Technologiekonzern Nvidia will die Otto-Gruppe den Einsatz von Robotern mit Künstlicher Intelligenz (KI) in ihrer Logistik erheblich ausweiten. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen ein zentrales Betriebssystem für die Automatisierung der Lager. Ziel sei eine "Blaupause für die Zukunft der Logistik, in der Flotten von Robotern und intelligente Systeme nahtlos zusammenarbeiten", sagte Nvidia-Managerin Azita Martin bei einem Pressegespräch im Vorfeld der Einzelhandelsmesse NRF in New York. Das neue System soll zunächst im Logistikzentrum der Otto-Tochter Hermes im nordrhein-westfälischen Löhne eingeführt und dann auf alle 120 Lagerstandorte der Otto-Gruppe ausgeweitet werden. (Handelsblatt)

ALL INCLUSIVE FITNESS - Die Fitnesskette All Inclusive Investors hat sich von Ihren Investoren Kline Hill Partners und Nord Holding frisches Kapital besorgt und wurde dabei mit über 500 Millionen Euro bewertet. Bis Ende 2028 will das Unternehmen mindestens 250 Anlagen haben. "Wir können in den nächsten drei bis fünf Jahren expandieren, ohne irgendwelche Bedenken in Sachen Finanzierung haben zu müssen", sagte CEO Stephan Schulan dem Handelsblatt. Für einen Exit der Investoren sei ein Börsengang "immer eine Option", Auch eine Fusion mit einem großen internationalen Partner sei vorstellbar, allerdings nicht in diesem Jahr. "Das sind Themen, die 18 Monate oder mehr Vorlauf brauchen", so Schulan. Sein Unternehmen konzentriere sich aktuell uns auf seine Wachstumsziele und beobachte parallel den Markt. (Handelsblatt)

PLAN A - Das Berliner Software-Startup Plan A, das Unternehmen bei der CO2-Bilanzierung, Dekarbonisierung und ESG-Berichterstattung hilft, wird an den Londoner Rivalen Diginex verkauft. Für die Übernahme legt das seit einem Jahr an der Börse notierte Unternehmen, das seinen Hauptsitz im April von Hongkong nach London verlegt hat, laut einer Mitteilung insgesamt 55 Millionen Euro auf den Tisch. Der Kaufpreis setzt sich aus 3 Millionen Euro in bar und 52 Millionen Euro in Form von Diginex-Aktien zusammen. Plan A und Diginex wurden beide 2017 gegründet. Die Berliner hatten später unter anderem die VC-Gesellschaften HV Capital aus München, Lightspeed aus Kalifornien und Demeter Partners aus Paris sowie die Deutsche Bank und Visa als Investoren ins Boot geholt. Diginex ist weltweit auf Shoppingtour. (Börsen-Zeitung)

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January 12, 2026 00:55 ET (05:55 GMT)

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