MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

09.01.2026 / 07:41 Uhr

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: In Moskau findet wegen eines Feritages zum Wochenausklang kein Handel statt.

MONTAG: In Tokio bleibt die Börse wegen des Feiertages "Seijin no Hi" geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Der chinesische Sportartikelhersteller Anta Sports Products hat einem Agenturbericht zufolge ein Kaufangebot für die 29-prozentige Puma-Beteiligung der französischen Milliardärsfamilie Pinault unterbreitet. Wie Reuters unter Berufung auf informierte Personen berichtet, hat der Jack-Wolfskin-Eigentümer sein Angebot bereits vor einigen Wochen vorgelegt. Auch die Finanzierung habe das in Hongkong börsennotierte Unternehmen bereits gesichert. Eine Antwort der Familien-Holding Artemis, die Angebote für ihre Puma-Beteiligung von über 40 Euro pro Aktie erwarte, stehe jedoch noch aus. Sowohl Artemis als auch Puma lehnten eine Stellungnahme ab. Anta reagierte nicht unmittelbar auf eine Bitte um Stellungnahme.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- DE 
    08:00 Produktion im produzierenden Gewerbe November 
          saisonbereinigt 
          PROGNOSE: -0,7% gg Vm 
          zuvor:    +1,8% gg Vm 
 
    08:00 Handelsbilanz November 
          Handelsbilanz kalender- und saisonbereinigt 
          PROGNOSE:  k.A. 
          zuvor:    +16,9 Mrd Euro 
          Exporte 
          PROGNOSE: -0,8% gg Vm 
          zuvor:    +0,1% gg Vm 
          Importe 
          PROGNOSE:  k.A. 
          zuvor:    -1,2% gg Vm 
- FR 
    08:45 Industrieproduktion November 
          PROGNOSE: -0,2% gg Vm 
          zuvor:    +0,2% gg Vm 
- EU 
    11:00 Einzelhandelsumsatz November 
          Eurozone 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:     0,0% gg Vm 
- US 
    14:30 Arbeitsmarktdaten Dezember 
          Beschäftigung ex Agrar 
          PROGNOSE: +73.000 gg Vm 
          zuvor:    +64.000 gg Vm 
          Arbeitslosenquote 
          PROGNOSE: 4,5% 
          zuvor:    4,6% 
          durchschnittliche Stundenlöhne 
          PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,6% gg Vj 
          zuvor:    +0,1% gg Vm/+3,5% gg Vj 
 
    14:30 Baubeginne/-genehmigungen September 
          Baubeginne 
          PROGNOSE: +2,5% gg Vm 
          August:   -8,5% gg Vm 
          Baugenehmigungen 
          PROGNOSE: +2,1% gg Vm 
          August:   -3,7% gg Vm 
 
    14:30 Baubeginne/-genehmigungen Oktober 
          PROGNOSE: 52,0 
          Baubeginne 
          PROGNOSE: 1,33 Mio 
          zuvor:    k.A. 
          Baugenehmigungen 
          PROGNOSE: 1,34 Mio 
          zuvor:    k.A. 
 
    16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) Januar 
          PROGNOSE: 53,4 
          zuvor:    53,3 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               25.291,00  -0,1% 
E-Mini-Future S&P-500      6.960,00  -0,03% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.672,50  -0,1% 
Nikkei-225 (Tokio)        51.920,81  +1,6% 
Hang-Seng (Hongk.)        26.173,69  +0,1% 
Shanghai-Comp.             4.108,32  +0,6% 
 
Donnerstag: 
INDEX               zuletzt  +/- % 
DAX               25.127,46  +0,0% 
DAX-Future        25.277,00  +0,2% 
XDAX              25.144,60  +0,2% 
MDAX              32.083,03  +0,1% 
TecDAX             3.780,05  -0,4% 
SDAX              17.910,24  -0,5% 
Euro-Stoxx-50      5.904,32  -0,3% 
Stoxx-50           5.015,77  -0,1% 
Dow-Jones         49.266,11  +0,6% 
S&P-500            6.921,46  +0,0% 
Nasdaq Composite  23.480,02  -0,4% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die Börsen dürften wenig verändert in den Handel starten. Vor wichtigen Impulsen aus den USA dürfte Zurückhaltung herrschen: Die Blicke richten sich auf den Obersten Gerichtshof in den USA. Dieser könnte sich am Freitag zur Rechtmäßigkeit der Strafzölle der US-Regierung äußern. Diese wurden hauptsächlich per Dekret eingeführt. Sollten die Richter die Zölle als unrechtmäßig befinden, gehen Analysten davon aus, dass die US-Administration andere Wege und Mittel suchen werde, um an diesen festzuhalten. Gleichwohl dürfte eine negative Entscheidung Auswirkung auf die Finanzmärkte haben. Der US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag liefert dann wohl den wichtigsten Impulsgeber des Tages. Derweil kämpft die chinesische Wirtschaft weiter mit einem zu geringen Preisdruck. Die Verbraucherinflation hat im Dezember leicht angezogen, während die Erzeugerpreise weiterhin rückläufig waren. Damit geht ein weiteres Jahr zu Ende, das von anhaltendem Deflationsdruck bei gleichzeitig schwacher Binnennachfrage geprägt war.

Rückblick: Etwas leichter - Geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit Venezuela und Grönland belasteten das Sentiment für Aktien leicht. Zudem lieferte die langsam startende Berichtssaison erste Erkenntnisse über das Schlussquartal 2025. Der Rüstungssektor (+0,9%) legte weiter zu, da die Spannungen rund um Grönland den Fokus dafür schärften, welche Investmentthemen und Sektoren Anleger 2026 im Blick haben sollten. Kursverluste gab es bei den Aktien der Arbeitsmarktdienstleister nach einer negativen Studie von Jefferies. Für Randstad (-2,6%) halbierten die Analysten fast ihr Kursziel. Zudem wurden die Titel auf "Underperform" von "Buy" abgestuft. Hays verloren 5,5 Prozent und Adecco 3,7 Prozent. Beide wurden auf "Underperform" gesenkt. Shell fielen nach einem Zwischenbericht um 3,5 Prozent. Die Technologiewerte (-2,2%) belastete nach Aussge von Panmure die Aussage von Samsung, wonach steigende Speicherkosten potenziell Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Technologieprodukten haben dürften. ASMI verloren 6,9 Prozent und BE Semiconductor 4,9 Prozent. ASML, die einige Gemeinschaftsprojekte mit Samsung betreibt, fielen um 3,7 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Wenig verändert - Nach einem erneuten Rekordhoch ging dem DAX die Luft aus. Die deutschen Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe für den Monat November überraschten positiv. Für Deutsche Telekom ging es um 3,7 Prozent auf 28,31 Euro nach oben, nachdem Morgan Stanley das Votum "Overweight" mit einem Kursziel von 38 Euro bestätigt hatte. Nachdem der Telekom-Wert 2025 unter mehreren Faktoren gelitten habe, sollte sich die Aktie 2026 besser entwickeln, hieß es. Für Bayer ging es um 3,1 Prozent nach oben. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte den Antrag auf Zulassung eines neuen Prüfpräparats für AB-1009 von der zu Bayer gehörenden AskBio angenommen. Puma gewannen 8,6 Prozent. Im Handel wurde auf einen Bericht verwiesen, wonach die chinesische Anta Sports die Beteiligung des Großaktionärs Pinault kaufen wolle. "Unklar ist, ob Pinault sich auf dem aktuellen Niveau trennen will", so ein Händler. Adidas folgten mit plus 2,8 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Kurse legten leicht zu. Vor den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag herrschte jedoch Zurückhaltung. Unternehmensnachrichten waren erneut dünn gesät. MTU zeigten sich unbeeindruckt davon, dass der Triebwerksspezialist eine Wandelschuldverschreibung im Volumen von 600 Millionen Euro begeben will.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Vor den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag dominierte Zurückhaltung. Im Technologiesektor nahmen Anleger vor allem bei Speicherchipherstellern Gewinne mit. Konjunkturdaten setzten keine Akzente. Rüstungswerte erholten sich von ihren kräftigen Vortagesverlusten, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar bis 2027 angekündigt hatte. Die Aktien von Lockheed Martin gewannen 4,3 und die von Northrop Grumman 2,3 Prozent. Applied Digital kletterten um 8,1 Prozent. Der bereinigte Gewinn übertraf die Erwartungen, der Umsatz hatte sich etwa verdreifacht. Constellation Brands stiegen um 5,4 Prozent. Der Getränkehersteller meldete einen niedrigeren Quartalsumsatz und -gewinn. Die Ergebnisse übertrafen jedoch die Markterwartungen. Abbvie hatte Berichte über Verhandlungen zur Übernahme des Krebsmedikamentenspezialisten Revolution Medicines zurückgewiesen. Während sich Abbvie 4 Prozent tiefer zeigten, stiegen Revolution Medicines um 4,6 Prozent.

USA - ANLEIHEN

Die Anleiherenditen erholten sich, nachdem die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe auf einen soliden Arbeitsmarkt hingedeutet hatten. Auch das überraschend geschrumpfte Handelsbilanzdefizit habe das Interesse an Anleihen gedämpft, hieß es. Die Zehnjahresrendite stieg um 5 Basispunkte auf 4,19 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen                   zuletzt        +/- %  0:00 Vortag  Do, 17:02   % YTD 
EUR/USD                    1,1651        -0,1%       1,1659     1,1666   -0,6% 
EUR/JPY                    183,36        +0,3%       182,88     183,00   -0,6% 
EUR/CHF                    0,9318        +0,1%       0,9311     0,9318   +0,1% 
EUR/GBP                    0,8677        -0,0%       0,8677     0,8678   -0,5% 
USD/JPY                    157,37        +0,3%       156,85     156,86   -0,1% 
GBP/USD                    1,3428        -0,1%       1,3437     1,3442   -0,1% 
USD/CNY                    7,0133        -0,1%       7,0189     7,0183   +0,0% 
USD/CNH                    6,9822        +0,0%       6,9814     6,9823   +0,2% 
AUS/USD                    0,6694        -0,1%       0,6703     0,6698   +0,8% 
Bitcoin/USD             90.924,15        -0,2%    91.128,35  90.814,10   +2,7% 
 

Der US-Dollar baute seine jüngsten Gewinne aus. Der Dollar-Index stieg um 0,3 Prozent. Der aktuelle Anstieg dürfte begrenzt und vorübergehend bleiben, es sei denn, der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember falle stärker als erwartet aus, meinte XS-Analystin Rania Gule. Der Greenback stehe "auf wackligem Beinen", und jegliche Anzeichen einer weiteren Schwäche am Arbeitsmarkt könnten ihn nach unten drücken.

Am Morgen geht es für den Dollar-Index im asiatisch geprägten Geschäft um weitere 0,1 Prozent nach oben. Der Oberste Gerichtshof der USA wird eine Entscheidung darüber treffen, ob Präsident Trump seine Befugnisse überschritten hat, als er den International Emergency Economic Powers Act zur Rechtfertigung länderspezifischer Zölle nutzte, so die Analysten von Maybank. "Die Entscheidung könnte bereits am Freitag fallen, und ein Urteil sollte bis Ende Januar vorliegen", sagen die Analysten. "Netto sehen wir dieses Urteil als ein leichtes Abwärtsrisiko für den Greenback - insbesondere wenn es nicht zugunsten der Regierung ausfällt."

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE                   zuletzt       Vortag        +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold                     4.468,06     4.476,70        -0,2%      -8,64   +3,2% 
Silber                      76,84        77,00        -0,2%      -0,16   +9,7% 
Platin                   1.927,87     1.948,43        -1,1%     -20,56  +12,3% 
Kupfer                       5,75         5,75           0%      -0,07  +39,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Der Goldpreis stabilisierte sich nach seinem jüngsten Rücksetzer. Die Feinunze zeigte sich wenig verändert bei 4.458 Dollar. Silber baute jedoch seine Verluste aus und verbilligte sich um weitere 2,7 Prozent.

ÖL

ROHÖL                     zuletzt  VT-Settlem.        +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                   58,26        57,76        +0,9%       0,50   -2,2% 
Brent/ICE                   62,45        61,99        +0,7%       0,46   +2,4% 
 

Die Ölpreise holten ihre Vortagesverluste mehr als nur auf. Die Notierungen für Brent und WTI zogen im späten Handel steil an und kletterten um bis zu rund 5 Prozent nach oben. US-Präsident Trump unterstützt einen Gesetzesentwurf, der harte Sanktionen gegen Käufer russischen Öls vorsieht, wie der republikanische Senator Lindsey Graham sagte. Zuvor habe der Ölmarkt mit Verspätung auf die am Vortag veröffentlichten wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten reagiert, hieß es. Demnach waren die Ölvorräte in der vergangenen Woche überraschend geschrumpft.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

USA / VENEZUELA

Der US-Senat hat für einen Antrag gestimmt, der Präsident Donald Trump daran hindern soll, ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses weitere militärische Maßnahmen in Venezuela zu ergreifen. Dies stellt eine seltene parteiübergreifende Zurechtweisung des Weißen Hauses dar und unterstreicht das wachsende Unbehagen über die Nutzung von Kriegsbefugnissen durch die US-Regierung.

INFLATION CHINA

Die Verbraucherinflation in China hat im Dezember leicht angezogen, während die Erzeugerpreise weiterhin rückläufig waren. Damit geht ein weiteres Jahr zu Ende, das von anhaltendem Deflationsdruck bei gleichzeitig schwacher Binnennachfrage geprägt war. Der Verbraucherpreisindex stieg im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent und entsprach damit den Markterwartungen. Dies stellte eine Beschleunigung gegenüber dem Anstieg von 0,7 Prozent im November dar und war der dritte monatliche Zuwachs in Folge. Trotz Anzeichen für einen nachlassenden Abwärtstrend in den vergangenen Monaten blieb die Verbraucherinflation für das Gesamtjahr im Vergleich zu 2024 unverändert. Dies deutet darauf hin, dass die früheren Subventionsprogramme der Regierung den privaten Konsum nicht nachhaltig ankurbeln konnten. Chinas Erzeugerpreisindex fiel im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent, nach einem Rückgang von 2,2 Prozent im November.

STEUERENTLASTUNGEN DEUTSCHLAND

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat an die Koalitionspartner appelliert, die bisher noch für 2028 geplante Senkung der Unternehmenssteuern vorzuziehen. "Die Steuerlast für Unternehmen in Deutschland ist zu hoch und gefährdet unsere Wettbewerbsfähigkeit", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov der Rheinischen Post. "Die geplanten Entlastungen - Senkung der Körperschaftsteuer und steuerliche Vorteile bei der Thesaurierung - kommen erst ab 2028 in kleinen Schritten. Das ist viel zu spät", fügte sie hinzu. "Den Betrieben läuft die Zeit davon, das zeigen die aktuellen Insolvenzzahlen und schwachen Wachstumsaussichten. Ein Vorziehen der Steuersenkungen wäre ein starkes Signal, dass Investitionen sich wieder lohnen." (Rheinische Post)

MITTELSTAND DEUTSCHLAND

Jedes vierte mittelständische Unternehmen erwägt, nach dem Ausscheiden der jetzigen Senior-Generation zu schließen. Das geht aus einer aktuellen Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorab vorliegt. Von den Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Rückzug aus der Firma bis Ende 2029 planen, streben demnach 569.000 keine Fortführung des Unternehmens an. Das entspricht jährlich rund 114.000 Geschäftsaufgaben. Demgegenüber planen 545.000 mittelständische Unternehmen bis 2029 eine Nachfolgeregelung, was etwa 109.000 Unternehmen im Jahr entspricht. (Funke Mediengruppe)

MTU AERO ENGINES

hat erfolgreich neue Wandelschuldverschreibungen platziert. Wie der Triebwerksspezialist mitteilte, haben die Wandelschuldverschreibungen im Gesamtvolumen von 600 Millionen Euro eine Laufzeit von sieben Jahren und sechs Monaten und werden nicht verzinst. Der Ausgabepreis wurde auf 100 Prozent festgesetzt. Die Rückzahlung der Wandelanleihe soll, sofern nicht zuvor gewandelt, zurückgezahlt oder zurückgekauft, zum aufgezinsten Rückzahlungsbetrag von 105 Prozent des Nennbetrags erfolgen, was einer Rendite bis zur Endfälligkeit von 0,651 Prozent entspricht.

TKMS

strebt eine Übernahme der Werft German Naval Yards Kiel (GNYK) an. "Vonseiten TKMS haben wir ein nicht bindendes Angebot gegenüber German Naval Yards abgegeben", sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. (Reuters)

VW

Der US-Chipentwickler Qualcomm wird ein bevorzugter Partner des Volkswagen-Konzerns bei der Versorgung mit Halbleitern. Beide Unternehmen verkündeten am Donnerstag eine weitreichende Zusammenarbeit. "Unsere neue Partnerschaft schafft eine langfristige Perspektive bei der Entwicklung und dem Einsatz von Chips für alle Volkswagen-Marken", sagte Konzernentwicklungschef Werner Tietz dem Handelsblatt am Rande der Technologiemesse CES in Las Vegas. "Gemeinsam entwickeln wir die Software- und Hardware-Basis für die digitalen Autos der Zukunft, von VW bis Porsche, von Skoda bis Audi." Qualcomm liefert ab 2027 sogenannte System-on-Chips für neu entwickelte Elektroautos des VW-Konzerns. (Handelsblatt)

GLENCORE und RIO TINTO

verhandeln wieder über einen möglichen Zusammenschluss, durch den der weltgrößte Bergbaukonzern entstehen könnte. Glencore bestätigte am Donnerstag einen Artikel der Financial Times, die berichtet hatte, dass Glencore sich in vorläufigen Verhandlungen mit Rio Tinto über die Zusammenlegung einiger oder aller Geschäftsbereiche der beiden Unternehmen befinde.

BOSCH

Der Technologiekonzern hat im Jahr 2025 einen deutlichen Gewinneinbruch zu verzeichnen. "Der Gewinn vor Steuern wird 2025 deutlich unter Plan sein, geringer als im Vorjahr", sagte Unternehmenschef Stefan Hartung der Wochenzeitung Die Zeit. Im Jahr 2024 hatte Bosch 3,2 Milliarden Euro Vorsteuergewinn erlöst, bei einem Umsatz von 90,5 Milliarden. Zölle und Handelsbarrieren erschwerten das Geschäft, so Hartung, zugleich nehme der Wettbewerbsdruck bei Haushaltsgeräten und Heimwerkerprodukten zu, und die Zahlungsbereitschaft der Kunden sinke. Auch der zuletzt angekündigte Abbau von 22.000 Stellen koste "viel Geld, wenn man sozialverträglich vorgehen will". Und das jetzt angelaufene Jahr 2026 werde "nicht einfacher", so Hartung. Das Wachstum in den USA und China werde sich abschwächen, für Europa und Deutschland seien die Prognosen ebenfalls nicht gut. "Die für Zukunftsinvestitionen benötigte Zielrendite von mindestens 7 Prozent werden wir frühestens ab 2027 erreichen können." (Die Zeit)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 09, 2026 01:40 ET (06:40 GMT)

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