PRESSESPIEGEL/Unternehmen

09.01.2026 / 06:36 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

BOSCH - Der Technologiekonzern Bosch hat im Jahr 2025 einen deutlichen Gewinneinbruch zu verzeichnen. "Der Gewinn vor Steuern wird 2025 deutlich unter Plan sein, geringer als im Vorjahr", sagte Unternehmenschef Stefan Hartung der Wochenzeitung Die Zeit. Im Jahr 2024 hatte Bosch 3,2 Milliarden Euro Vorsteuergewinn erlöst, bei einem Umsatz von 90,5 Milliarden. Zölle und Handelsbarrieren erschwerten das Geschäft, so Hartung, zugleich nehme der Wettbewerbsdruck bei Haushaltsgeräten und Heimwerkerprodukten zu, und die Zahlungsbereitschaft der Kunden sinke. Auch der zuletzt angekündigte Abbau von 22.000 Stellen koste "viel Geld, wenn man sozialverträglich vorgehen will". Und das jetzt angelaufene Jahr 2026 werde "nicht einfacher", so Hartung. Das Wachstum in den USA und China werde sich abschwächen, für Europa und Deutschland seien die Prognosen ebenfalls nicht gut. "Die für Zukunftsinvestitionen benötigte Zielrendite von mindestens 7 Prozent werden wir frühestens ab 2027 erreichen können." (Die Zeit)

VW - Der US-Chipentwickler Qualcomm wird ein bevorzugter Partner des Volkswagen-Konzerns bei der Versorgung mit Halbleitern. Beide Unternehmen verkündeten am Donnerstag eine weitreichende Zusammenarbeit. "Unsere neue Partnerschaft schafft eine langfristige Perspektive bei der Entwicklung und dem Einsatz von Chips für alle Volkswagen-Marken", sagte Konzernentwicklungschef Werner Tietz dem Handelsblatt am Rande der Technologiemesse CES in Las Vegas. "Gemeinsam entwickeln wir die Software- und Hardware-Basis für die digitalen Autos der Zukunft, von VW bis Porsche, von Skoda bis Audi." Qualcomm liefert ab 2027 sogenannte System-on-Chips für neu entwickelte Elektroautos des VW-Konzerns. (Handelsblatt)

ARGOS - Nach dem Erwerb der Lavatio-Holding baut der Finanzinvestor Argos den Hotelwäschevermieter zum Großanbieter aus. Lavatio hat die regional bedeutende Großwäscherei Witteler & Burkhardt (W&B) nahe Heidelberg erworben und zählt sich zu den größten vier bis fünf Lieferanten für deutsche Hotels. Das sagten Lavatios Geschäftsführer Lars Blechschmidt und Fabian Söffge, Partner beim Finanzinvestor und Lavatio-Eigner Argos, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Lavatio wäscht und vermietet Handtücher, Bettwäsche und andere Textilien für das Gastgewerbe. Zu den Kunden zählen Marriott, Maritim, Hilton, Radisson und Best Western. (FAZ)

TKMS - Die Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS strebt eine Übernahme der Werft German Naval Yards Kiel (GNYK) an. "Vonseiten TKMS haben wir ein nicht bindendes Angebot gegenüber German Naval Yards abgegeben", sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. (Reuters)

MERCK & CO - Der US-Pharmakonzern verhandelt über den Kauf von Revolution Medicines, einem Hersteller von Krebsmedikamenten mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 20 Milliarden US-Dollar. Dies wäre die jüngste Großtransaktion im boomenden Biotechnologiesektor. Eine Einigung werde noch mindestens mehrere Wochen auf sich warten lassen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Im Rahmen der Verhandlungen wurde ein Preis zwischen 28 und 32 Milliarden US-Dollar diskutiert, sagte einer der Informanten. Andere große Pharmakonzerne seien ebenfalls an Revolution Medicines interessiert, und es könnte sein, dass ein anderer Bieter den Zuschlag erhält, fügten die Informanten hinzu. (Financial Times)

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January 09, 2026 00:35 ET (05:35 GMT)

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