Rheinmetall und MBDA gründen Joint Venture für Laserwaffensysteme
05.01.2026 / 13:28 Uhr
DOW JONES--Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA bündeln ihre Marine-Laser-Aktivitäten in einem Gemeinschaftsunternehmen, um hochleistungsfähige und innovative Laserwaffensysteme zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Das neue Joint-Venture baut auf einer seit 2019 bestehenden Kooperation auf, im Rahmen derer die Unternehmen bereits einen Laserdemonstrator erstellt haben, der auf einem Marineschiff der Bundeswehr ein Jahr lang erfolgreich unter operationellen Bedingungen getestet wurde, wie Rheinmetall mitteilte.
Nach der erfolgreicher einjährigen Testphase zur See mit mehr als über 100 Beschüssen und Tracking-versuchen gegen verschiedene Ziele wurde der Laserdemonstrator für die Marine zur weiteren Erprobung an das Laserkompetenzzentrum der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition in Meppen transferiert. Er ist dort wieder in Betrieb genommen worden und wird zur weiteren Erprobung auch landgestützter Drohnenabwehr genutzt.
Ziel des Joint Ventures ist der Mitteilung zufolge zunächst die Entwicklung eines operationellen Laserwaffensystems für die Deutsche Marine, das komplementär zu Rohrwaffen und Lenkflugkörpern, insbesondere zur Abwehr von Drohnen und weiteren hochagilen Zieltypen im Nah- und Nächstbereich geeignet ist.
MBDA ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus, der britischen BAE Systems und dem italienischen Rüstungskonzern Leonardo.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/sha/cbr
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January 05, 2026 07:28 ET (12:28 GMT)
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