UniCredit hält nun 37,7 Prozent der Commerzbank-Anteile

09.06.2026 / 18:44 Uhr

Von Hans Bentzien

DOW JONES--UniCredit hat seine Beteiligung an der Commerzbank auf 37,7 Prozent erhöht und Vorwürfe der Commerzbank zurückgewiesen, mit falschen Zahlen zu operieren. "Die direkte Beteiligung von UniCredit beläuft sich zusammen mit den gültigen Annahmen auf rund 37,7 Prozent beziehungsweise auf rund 40,9 Prozent, wenn Instrumente mit einer Option auf physische Abwicklung eingerechnet werden. Beide Zahlen übersteigen die Schwelle von 30 Prozent, die sich UniCredit mit ihrem Angebot zum Ziel gesetzt hatte", heißt es in einer Mitteilung der italienischen Bank. Sie will von nun an täglich mitteilen, wie viele Aktien ihr angedient worden sind.

UniCredit erklärte, die Commerzbank-Führung sei vollkommen dazu berechtigt, sich gegen das Übernahmeangebot der UniCredit auszusprechen. Sie sei jedoch nicht dazu berechtigt, die Integrität des Angebotsprozesses zu untergraben, indem sie unbegründete Behauptungen aufstelle, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungen der UniCredit irreführend oder künstlich aufgebläht seien oder in sonstiger Weise den Angebotsprozess unzulässig beeinträchtigten.

Die Commerzbank-Führung und die Bundesregierung, die noch Anteile an der Commerzbank hält, haben sich gegen eine Übernahme durch Unicredit ausgesprochen.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/cln

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June 09, 2026 12:43 ET (16:43 GMT)

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